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Innerörtliche Mobilität – ein Schlüsselthema für die Stadtentwicklung

© MIL/Fischer-Schultz
© MIL/Fischer-Schultz

Die Bewältigung der Verkehrswende hin zu einer leistungsfähigen, zugleich aber auch umweltgerechten und stadtverträglichen Mobilität zählt zu den wichtigsten Handlungsbausteinen einer nachhaltigen und klimagerechten Stadtentwicklung. Hierbei geht es um Fuß- und Radverkehr, um den innerörtlichen ÖPNV, um städtebauliche Fragen und weitere Aspekte der Gestaltung zeitgemäßer Mobilität in den Städten und Gemeinden. 


"Vom Parkraum zum Stadtraum" - Ein Leitfaden für den ruhenden Verkehr in Brandenburg

Ziel einer klimagerechten und zukunftsfähigen Stadtentwicklung ist es, attraktive sichere und lebenswerte Stadträume zu schaffen. Zur Gewährleistung von Mobilität gehört, den Umweltverbund zu stärken, Zugang für alle zu schaffen und aktive Mobilität zu fördern. Zunehmende Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum stellen jede Kommune vor neue Herausforderungen. Das Thema „Parken im Stadtraum“ ist dabei eine lohnende Aufgabe, um unterschiedliche Interessen miteinander abzuwägen. Der nun als Online-Broschüre veröffentlichte MIL-Leitfaden zeigt den Gestaltungsspielraum der Kommunen bei der Parkraumplanung, dessen Management  und Gestaltung auf.  Er hebt die Bedeutung einer vorausschauenden Planung und Steuerung von Parkraum in großen wie kleinen Kommunen hervor, stellt rechtliche Grundlagen sowie den kommunalen Instrumentenkasten dar und beinhaltet gute Beispiele. Der Leitfaden richtet sich an alle kommunalen Akteure, die die Notwendigkeit von Veränderungen erkennen und aktiv daran mitwirken wollen.

Ziel einer klimagerechten und zukunftsfähigen Stadtentwicklung ist es, attraktive sichere und lebenswerte Stadträume zu schaffen. Zur Gewährleistung von Mobilität gehört, den Umweltverbund zu stärken, Zugang für alle zu schaffen und aktive Mobilität zu fördern. Zunehmende Nutzungsansprüche an den öffentlichen Raum stellen jede Kommune vor neue Herausforderungen. Das Thema „Parken im Stadtraum“ ist dabei eine lohnende Aufgabe, um unterschiedliche Interessen miteinander abzuwägen. Der nun als Online-Broschüre veröffentlichte MIL-Leitfaden zeigt den Gestaltungsspielraum der Kommunen bei der Parkraumplanung, dessen Management  und Gestaltung auf.  Er hebt die Bedeutung einer vorausschauenden Planung und Steuerung von Parkraum in großen wie kleinen Kommunen hervor, stellt rechtliche Grundlagen sowie den kommunalen Instrumentenkasten dar und beinhaltet gute Beispiele. Der Leitfaden richtet sich an alle kommunalen Akteure, die die Notwendigkeit von Veränderungen erkennen und aktiv daran mitwirken wollen.

Fußverkehr in Brandenburg

Die Fachtagung „Gut zu Fuß in Brandenburger Städten“ am 16.05.24 bildete den Auftakt für eine intensivere Auseinandersetzung mit der Förderung des Fußverkehrs in Brandenburger Städten und Gemeinden. Beiträge der Wissenschaft, kommunaler Vertreter und Vertreterinnen sowie von Experten und Expertinnen der Fachverbände verdeutlichten, welchen Stellenwert der Fußverkehr für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden hat und wie er innerstädtisch gestärkt werden kann. Teilhabechancen am sozialen Leben für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und diejenigen mit Mobilitätseinschränkungen werden durch eine Stärkung des Fußverkehrsanteils erhöht. Deshalb gilt es, die Möglichkeiten zur Stärkung und Verbesserung des Fußverkehrs intensiver zu nutzen und weiterzuentwickeln, im Interesse der Städte und Gemeinden, aber auch einer nachhaltigen Landesentwicklung. 

„Es geht los!“ – Mobilität ist eine Grundvoraussetzung zur Teilhabe am alltäglichen Leben und jeder Weg beginnt für uns alle zu Fuß. Ziel der Brandenburger Landesregierung ist es, den Anteil des Fußverkehrs am Modal Split  auf 25 Prozent zu erhöhen. Mit einem Pilotprojekt hat das MIL im Jahr 2025 in den Kommunen Frankfurt (Oder), Finsterwalde und Zeuthen gezeigt, was mit Fußverkehrschecks vor Ort für den Fußverkehr geleistet werden kann. Unterschiedliche Stadtgrößen und unterschiedliche Voraussetzungen gab es  in den drei Kommunen, doch alle hatten ein Ziel; den Fußverkehr attraktiver und sicherer zu machen. Das MIL hat mit der Durchführung von Fußverkehrschecks in allen drei Kommunen das Büro Velokonzept GmbH beauftragt. Mit viel Einsatz der Kommunen und durch diese externe Unterstützung und Moderation ist es gelungen, in ausgewählten Quartieren die Bedingungen für den Fußverkehr zu analysieren, zu bewerten und Vorschläge für Verbesserungen zu entwickeln. Unter Beteiligung der Kommunalverwaltungen, betroffenen Einrichtungen und der Bürgerschaft ist es gelungen, das Interesse an diesem Thema zu wecken bzw. zu stärken. Im Ergebnis haben nun alle drei Pilotkommunen ein Portfolie an Maßnahmenvorschlägen, die kurz, -mittel- und langfristig umgesetzt werden können, um die Bedingungen für ein attraktives, sicheres Zufußgehen zu verbessern. Es hat sich gezeigt, dass durch bürgerschaftliches und kommunales Engagement viele kleinteilige Maßnahmen realisiert werden könnten. Bildungsarbeit in den Schulen, Beleuchtung; Trennung von Fuß- und Radweg; Übergänge; Sitzgelegenheiten sind Themen, die in allen Kommunen eine Rolle spielten, bevor auch größere Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden. 

Aus dem Projekt wurden auch Empfehlungen für das Land Brandenburg abgeleitet, wie eine Unterstützung der Kommunen bei der Stärkung des Fußverkehrs erfolgen kann. 2026 wird es nun auch Aufgabe des MIL sein, die Erfahrungen aus dem Projekt an andere Kommunen weiterzugeben bzw. die Anwendung von Fußverkehrschecks in Brandenburger Kommunen zu empfehlen.

Die Ergebnisberichte und der Gesamtbericht für das MIL sind hier unter "Download" einsehbar.

Die Fachtagung „Gut zu Fuß in Brandenburger Städten“ am 16.05.24 bildete den Auftakt für eine intensivere Auseinandersetzung mit der Förderung des Fußverkehrs in Brandenburger Städten und Gemeinden. Beiträge der Wissenschaft, kommunaler Vertreter und Vertreterinnen sowie von Experten und Expertinnen der Fachverbände verdeutlichten, welchen Stellenwert der Fußverkehr für die Entwicklung unserer Städte und Gemeinden hat und wie er innerstädtisch gestärkt werden kann. Teilhabechancen am sozialen Leben für Kinder, Jugendliche, ältere Menschen und diejenigen mit Mobilitätseinschränkungen werden durch eine Stärkung des Fußverkehrsanteils erhöht. Deshalb gilt es, die Möglichkeiten zur Stärkung und Verbesserung des Fußverkehrs intensiver zu nutzen und weiterzuentwickeln, im Interesse der Städte und Gemeinden, aber auch einer nachhaltigen Landesentwicklung. 

„Es geht los!“ – Mobilität ist eine Grundvoraussetzung zur Teilhabe am alltäglichen Leben und jeder Weg beginnt für uns alle zu Fuß. Ziel der Brandenburger Landesregierung ist es, den Anteil des Fußverkehrs am Modal Split  auf 25 Prozent zu erhöhen. Mit einem Pilotprojekt hat das MIL im Jahr 2025 in den Kommunen Frankfurt (Oder), Finsterwalde und Zeuthen gezeigt, was mit Fußverkehrschecks vor Ort für den Fußverkehr geleistet werden kann. Unterschiedliche Stadtgrößen und unterschiedliche Voraussetzungen gab es  in den drei Kommunen, doch alle hatten ein Ziel; den Fußverkehr attraktiver und sicherer zu machen. Das MIL hat mit der Durchführung von Fußverkehrschecks in allen drei Kommunen das Büro Velokonzept GmbH beauftragt. Mit viel Einsatz der Kommunen und durch diese externe Unterstützung und Moderation ist es gelungen, in ausgewählten Quartieren die Bedingungen für den Fußverkehr zu analysieren, zu bewerten und Vorschläge für Verbesserungen zu entwickeln. Unter Beteiligung der Kommunalverwaltungen, betroffenen Einrichtungen und der Bürgerschaft ist es gelungen, das Interesse an diesem Thema zu wecken bzw. zu stärken. Im Ergebnis haben nun alle drei Pilotkommunen ein Portfolie an Maßnahmenvorschlägen, die kurz, -mittel- und langfristig umgesetzt werden können, um die Bedingungen für ein attraktives, sicheres Zufußgehen zu verbessern. Es hat sich gezeigt, dass durch bürgerschaftliches und kommunales Engagement viele kleinteilige Maßnahmen realisiert werden könnten. Bildungsarbeit in den Schulen, Beleuchtung; Trennung von Fuß- und Radweg; Übergänge; Sitzgelegenheiten sind Themen, die in allen Kommunen eine Rolle spielten, bevor auch größere Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden. 

Aus dem Projekt wurden auch Empfehlungen für das Land Brandenburg abgeleitet, wie eine Unterstützung der Kommunen bei der Stärkung des Fußverkehrs erfolgen kann. 2026 wird es nun auch Aufgabe des MIL sein, die Erfahrungen aus dem Projekt an andere Kommunen weiterzugeben bzw. die Anwendung von Fußverkehrschecks in Brandenburger Kommunen zu empfehlen.

Die Ergebnisberichte und der Gesamtbericht für das MIL sind hier unter "Download" einsehbar.

Gutachten "Innerörtliche Mobilität in Brandenburg"

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL) verfügt mit dem nun vorliegenden Gutachten über einen systematischen und umfassenden Überblick über die genannten Aspekte in brandenburgischen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Grundlage ist eine Kommunalbefragung. Deren Ergebnisse und die Erkenntnisse aus den Workshops wurden außerdem im Rahmen eines Expertenworkshops mit Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen (z. B. Radverkehr, ÖPNV, Wohnungswirtschaft) diskutiert. Das Gutachten enthält Handlungsempfehlungen, wie das Land die Mobilitätswende in den Städten und Gemeinden gezielt unterstützen kann. 

Zu deren Umsetzung hat 2023 ein Projekt begonnen, in dem mit gutachterlicher Begleitung Maßnahmen zur Gestaltung der Mobilitätswende in den Brandenburger Kommunen untersucht werden. Beispielhaft sollen in den Städten Beeskow, Senftenberg und Cottbus praktikable Lösungen zur innerörtlichen Mobilität entwickelt bzw. begleitet werden, um gemeinsam Erfahrungen zu sammeln, Praxisfragen zu beantworten und ggf. Vorschläge für den Abbau von Hemmnissen bei der Planung und Umsetzung zu entwickeln. 

Zur weiteren Umsetzung wurde 2023 die Gestaltung der Mobilitätswende in den Brandenburger Kommunen beispielhaft in den Kommunen Beeskow, Senftenberg und Cottbus begleitet. Mit gutachterlicher Unterstützung wurden in allen drei Städten Planungen und Umsetzungsansätze entwickelt, um Chancen und Umsetzung in der kommunalen Praxis zu befördern und Anleitungen für erfolgreiches kommunales Handeln zu geben. 

Ob die Gestaltung des Marktplatzes in der historischen Innenstadt von Beeskow, die Parkraumgestaltung in der Cottbuser Innenstadt oder die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes in Senftenberg, überall spielten die planerischen Grundlagen, die multifunktionale Flächennutzung, die Beteiligung der Stadtgesellschaft und das Ausprobieren von neuen Nutzungsmodellen eine wichtige Rolle. 

Der Erkenntnisgewinn wird durch Wissenstransfer in Zusammenarbeit mit den Bandenburger Städtenetzen weiter fortgesetzt und in der landesseitigen Unterstützung der Kommunen berücksichtigt.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg (MIL) verfügt mit dem nun vorliegenden Gutachten über einen systematischen und umfassenden Überblick über die genannten Aspekte in brandenburgischen Kommunen mit mehr als 10.000 Einwohnern und Einwohnerinnen. Grundlage ist eine Kommunalbefragung. Deren Ergebnisse und die Erkenntnisse aus den Workshops wurden außerdem im Rahmen eines Expertenworkshops mit Akteuren aus verschiedenen Fachbereichen (z. B. Radverkehr, ÖPNV, Wohnungswirtschaft) diskutiert. Das Gutachten enthält Handlungsempfehlungen, wie das Land die Mobilitätswende in den Städten und Gemeinden gezielt unterstützen kann. 

Zu deren Umsetzung hat 2023 ein Projekt begonnen, in dem mit gutachterlicher Begleitung Maßnahmen zur Gestaltung der Mobilitätswende in den Brandenburger Kommunen untersucht werden. Beispielhaft sollen in den Städten Beeskow, Senftenberg und Cottbus praktikable Lösungen zur innerörtlichen Mobilität entwickelt bzw. begleitet werden, um gemeinsam Erfahrungen zu sammeln, Praxisfragen zu beantworten und ggf. Vorschläge für den Abbau von Hemmnissen bei der Planung und Umsetzung zu entwickeln. 

Zur weiteren Umsetzung wurde 2023 die Gestaltung der Mobilitätswende in den Brandenburger Kommunen beispielhaft in den Kommunen Beeskow, Senftenberg und Cottbus begleitet. Mit gutachterlicher Unterstützung wurden in allen drei Städten Planungen und Umsetzungsansätze entwickelt, um Chancen und Umsetzung in der kommunalen Praxis zu befördern und Anleitungen für erfolgreiches kommunales Handeln zu geben. 

Ob die Gestaltung des Marktplatzes in der historischen Innenstadt von Beeskow, die Parkraumgestaltung in der Cottbuser Innenstadt oder die Entwicklung des Bahnhofsumfeldes in Senftenberg, überall spielten die planerischen Grundlagen, die multifunktionale Flächennutzung, die Beteiligung der Stadtgesellschaft und das Ausprobieren von neuen Nutzungsmodellen eine wichtige Rolle. 

Der Erkenntnisgewinn wird durch Wissenstransfer in Zusammenarbeit mit den Bandenburger Städtenetzen weiter fortgesetzt und in der landesseitigen Unterstützung der Kommunen berücksichtigt.