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Alleen in Brandenburg

Eine Allee in Brandenburg
© picture alliance/Patrick Pleul

Brandenburg ist von allen deutschen Bundesländern mit Abstand das alleenreichste Land. Im Jahr 2014 wurde eine Gesamterfassung der die Bundes- und Landesstraßen begleitenden Allee- und Straßenbäume sowie Gehölze vorgenommen. Danach befinden sich an dem außerorts rund 6.400 Kiometer langen Netz der Bundes- und Landesstraßen circa 2.050 Kilometer Alleen. Nur Mecklenburg-Vorpommern weist ansonsten noch einen nennenswerten vergleichbaren Alleenbestand auf; bei allen anderen Ländern spielen Alleen keine oder nur eine untergeordnete Rolle.

Die gegenwärtigen Alleen in Brandenburg weisen historisch bedingt jedoch eine unausgeglichene Altersstruktur auf. Ein Teil der Alleen stammt aus der Zeit vor 1914 (vereinzelte Bestände sind noch aus dem 19. Jahrhundert), sind also etwa 90 bis 100 Jahre alt. Der größte Anteil (circa 70 Prozent) wurde in den Dreißiger-Jahren des letzten Jahrhunderts gepflanzt. Danach gibt es erst wieder seit 1990 nennenswerte Neupflanzungen. Diese unterschiedlichen Pflanzperioden führen dazu, dass heute ein großer Anteil der Alleebäume das Lebensende als Straßenbaum erreicht hat.

Es ist erklärtes politisch und gesetzlich verankertes Ziel, den Alleenreichtum entsprechend seiner landesgestalterischen, landeskulturellen und kulturhistorischen Bedeutung in Brandenburg zu erhalten. Ziel ist es, den folgenden Generationen funktionierende Alleen mit dem ganz eigenen Rhythmus dieser Gehölzbestände so zu übergeben, wie wir heute die derzeitigen Altbestände erleben können. Gleichzeitig ist eine Anpassung an die gegenwärtigen Anforderungen moderner Infrastrukturen zu ermöglichen.

Eine Allee in Brandenburg
© picture alliance/Patrick Pleul

Brandenburg ist von allen deutschen Bundesländern mit Abstand das alleenreichste Land. Im Jahr 2014 wurde eine Gesamterfassung der die Bundes- und Landesstraßen begleitenden Allee- und Straßenbäume sowie Gehölze vorgenommen. Danach befinden sich an dem außerorts rund 6.400 Kiometer langen Netz der Bundes- und Landesstraßen circa 2.050 Kilometer Alleen. Nur Mecklenburg-Vorpommern weist ansonsten noch einen nennenswerten vergleichbaren Alleenbestand auf; bei allen anderen Ländern spielen Alleen keine oder nur eine untergeordnete Rolle.

Die gegenwärtigen Alleen in Brandenburg weisen historisch bedingt jedoch eine unausgeglichene Altersstruktur auf. Ein Teil der Alleen stammt aus der Zeit vor 1914 (vereinzelte Bestände sind noch aus dem 19. Jahrhundert), sind also etwa 90 bis 100 Jahre alt. Der größte Anteil (circa 70 Prozent) wurde in den Dreißiger-Jahren des letzten Jahrhunderts gepflanzt. Danach gibt es erst wieder seit 1990 nennenswerte Neupflanzungen. Diese unterschiedlichen Pflanzperioden führen dazu, dass heute ein großer Anteil der Alleebäume das Lebensende als Straßenbaum erreicht hat.

Es ist erklärtes politisch und gesetzlich verankertes Ziel, den Alleenreichtum entsprechend seiner landesgestalterischen, landeskulturellen und kulturhistorischen Bedeutung in Brandenburg zu erhalten. Ziel ist es, den folgenden Generationen funktionierende Alleen mit dem ganz eigenen Rhythmus dieser Gehölzbestände so zu übergeben, wie wir heute die derzeitigen Altbestände erleben können. Gleichzeitig ist eine Anpassung an die gegenwärtigen Anforderungen moderner Infrastrukturen zu ermöglichen.

Konzeption zur Entwicklung der Alleen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg

Am 22. Juni 2006 hat der Landtag Brandenburg einen Beschluss zur Erhaltung der Brandenburger Alleen als kulturhistorisches Landschaftselement gefasst. Die Landesregierung wurde aufgefordert, eine "Konzeption zur Entwicklung der Alleen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg" (Alleenkonzeption) zu erstellen.

Die 2007 verabschiedete Alleenkonzeption (DS 4/5133) des Infrastrukturministeriums beinhaltet die fachlichen und finanziellen Grundlagen für eine zielgerichtete Entwicklung des Alleenbestandes und wurde mit dem Naturschutzministerium abgestimmt. Darin wird unter Berücksichtigung der straßenplanerischen, finanziellen und rechtlichen Gegebenheiten einschließlich der Verkehrssicherheit eine nachhaltige Alleenentwicklung mit konkreten Umsetzungskriterien dargestellt.

Der rechtliche und fachliche Handlungsbedarf zur Absicherung der Konzeption wird aufgezeigt. Die Konzeption beinhaltet die finanziellen Voraussetzungen für den Erhalt und die Entwicklung der Alleen.

Die Alleenkonzeption für Bundes- und Landesstraßen soll Landkreise und Gemeinden anregen, für die Straßen in ihrer Baulast ähnliche Konzepte für die Entwicklung und den Erhalt des Alleenbestandes zu erstellen.

Die Konzeption wurde 2014 evaluiert, grundsätzlich bestätigt und dem Landtag Brandenburg vorgestellt (DS 5/8468).

Am 22. Juni 2006 hat der Landtag Brandenburg einen Beschluss zur Erhaltung der Brandenburger Alleen als kulturhistorisches Landschaftselement gefasst. Die Landesregierung wurde aufgefordert, eine "Konzeption zur Entwicklung der Alleen an Bundes- und Landesstraßen in Brandenburg" (Alleenkonzeption) zu erstellen.

Die 2007 verabschiedete Alleenkonzeption (DS 4/5133) des Infrastrukturministeriums beinhaltet die fachlichen und finanziellen Grundlagen für eine zielgerichtete Entwicklung des Alleenbestandes und wurde mit dem Naturschutzministerium abgestimmt. Darin wird unter Berücksichtigung der straßenplanerischen, finanziellen und rechtlichen Gegebenheiten einschließlich der Verkehrssicherheit eine nachhaltige Alleenentwicklung mit konkreten Umsetzungskriterien dargestellt.

Der rechtliche und fachliche Handlungsbedarf zur Absicherung der Konzeption wird aufgezeigt. Die Konzeption beinhaltet die finanziellen Voraussetzungen für den Erhalt und die Entwicklung der Alleen.

Die Alleenkonzeption für Bundes- und Landesstraßen soll Landkreise und Gemeinden anregen, für die Straßen in ihrer Baulast ähnliche Konzepte für die Entwicklung und den Erhalt des Alleenbestandes zu erstellen.

Die Konzeption wurde 2014 evaluiert, grundsätzlich bestätigt und dem Landtag Brandenburg vorgestellt (DS 5/8468).


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