Brandenburgischer Baukulturpreis
Am 5. Dezember 2025 wurde der Brandenburgische Baukulturpreis in Potsdam verliehen. Der Preis, der bereits zum neunten Mal von der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobt wurde, würdigt herausragende Projekte, die zur Akzeptanz und Sichtbarkeit guter Baukultur im Land Brandenburg beitragen.
Baustaatssekretärin Ina Bartmann: „Mit dem Baukulturpreis würdigen wir herausragende Projekte, die zur Akzeptanz und Sichtbarkeit guter Baukultur beitragen und sich den aktuellen Herausforderungen stellen. Baukultur ist essenziell für unsere Städte und die Identifikation der Menschen mit ihrer Umgebung. Sie verbindet Vergangenheit mit Zukunft. Angesichts des Klimawandels müssen wir nachhaltiger und widerstandsfähiger bauen. Hochwertige Architektur, vorausschauende Stadtplanung und die Stärkung der Resilienz im Baubestand sind dabei unerlässlich. Die erfolgreiche Stadtsanierung im Land Brandenburg zeigt, dass unsere Städte und Gemeinden durch die Pflege der Baukultur unverwechselbar bleiben können. Die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge belegen eindrucksvoll, dass in Brandenburg qualitativ hochwertig, nachhaltig und architektonisch ansprechend geplant und gebaut wird.“
In diesem Jahr wurden insgesamt 74 Projekte eingereicht aus denen 8 Nominierungen zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 hervorgegangen sind. Die Jury vergab den Hauptpreis an die Eisenbahnüberführung über die Oder bei Küstrin, die in Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der polnischen Staatsbahn PKP realisiert wurde. Die Brücke, die nicht nur durch ihre technische Präzision besticht, sondern auch durch ihre ästhetische Integration in die Landschaft, wurde als herausragendes Beispiel für gelungene Ingenieurbaukunst ausgezeichnet.
Neben dem Hauptpreis wurden zwei Sonderpreise verliehen: Ein Sonderpreis für öffentliches Bauen im Bestand ging an die Sanierung und den Umbau des Rathauses in Frankfurt (Oder). Ein weiterer Sonderpreis würdigte die innovative Städtebau- und Wohnform "LIF – Leben im Fläming" in Bad Belzig, die auf vorbildliche Weise eine dichte, gemeinschaftsorientierte Bauweise mit ökologischen und sozialen Aspekten vereint.
Zudem wurden zwei Anerkennungen ausgesprochen: für das "Feldsteinhaus Uckermark" in Gerswalde, das durch eine respektvolle und kreative Weiterverwendung eines historischen Stalls besticht, und für den Umbau der Kuhdammbrücke in Wustermark, der durch nachhaltige Ingenieurlösungen und ressourcenschonende Weiterverwendung der Brückenkonstruktion herausragt.
Der Engagementpreis 2025 ging an Heinz-Dieter Lohrer und Gordon Thalmann, die sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Denkmalpflege und regionalen Kulturgeschichte verdient gemacht haben. Ihre unermüdliche Arbeit zur Erhaltung und Vermittlung von historischen Bauten trägt wesentlich zur baukulturellen Bildung und Identitätsstiftung in Brandenburg bei.
Die insgesamt mit 21.000 Euro dotierten Preise wurden von einer unabhängigen Jury vergeben und unterstreichen die hohe Qualität und Vielfalt der Baukultur im Land Brandenburg.
Weitere Informationen zum Baukulturpreis 2025 finden Sie auf der Website der Brandenburgischen Architektenkammer. Die Preise sind insgesamt mit 21.000 Euro dotiert, eine begleitende Broschüre dokumentiert alle eingereichten Vorhaben und würdigt die preisgekrönten Projekte und Personen ausführlich.
https://www.ak-brandenburg.de/baukultur/brandenburgischer-baukulturpreis/2025
Die Broschüre wird auf Anfrage von der Architektenkammer (Telefon 0331-275910, info@ak-brandenburg.de) oder der Ingenieurkammer (Telefon 0331-743180, info@bbik.de) versendet.
Am 5. Dezember 2025 wurde der Brandenburgische Baukulturpreis in Potsdam verliehen. Der Preis, der bereits zum neunten Mal von der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer mit Unterstützung des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobt wurde, würdigt herausragende Projekte, die zur Akzeptanz und Sichtbarkeit guter Baukultur im Land Brandenburg beitragen.
Baustaatssekretärin Ina Bartmann: „Mit dem Baukulturpreis würdigen wir herausragende Projekte, die zur Akzeptanz und Sichtbarkeit guter Baukultur beitragen und sich den aktuellen Herausforderungen stellen. Baukultur ist essenziell für unsere Städte und die Identifikation der Menschen mit ihrer Umgebung. Sie verbindet Vergangenheit mit Zukunft. Angesichts des Klimawandels müssen wir nachhaltiger und widerstandsfähiger bauen. Hochwertige Architektur, vorausschauende Stadtplanung und die Stärkung der Resilienz im Baubestand sind dabei unerlässlich. Die erfolgreiche Stadtsanierung im Land Brandenburg zeigt, dass unsere Städte und Gemeinden durch die Pflege der Baukultur unverwechselbar bleiben können. Die zahlreichen Wettbewerbsbeiträge belegen eindrucksvoll, dass in Brandenburg qualitativ hochwertig, nachhaltig und architektonisch ansprechend geplant und gebaut wird.“
In diesem Jahr wurden insgesamt 74 Projekte eingereicht aus denen 8 Nominierungen zum Brandenburgischen Baukulturpreis 2025 hervorgegangen sind. Die Jury vergab den Hauptpreis an die Eisenbahnüberführung über die Oder bei Küstrin, die in Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Bahn und der polnischen Staatsbahn PKP realisiert wurde. Die Brücke, die nicht nur durch ihre technische Präzision besticht, sondern auch durch ihre ästhetische Integration in die Landschaft, wurde als herausragendes Beispiel für gelungene Ingenieurbaukunst ausgezeichnet.
Neben dem Hauptpreis wurden zwei Sonderpreise verliehen: Ein Sonderpreis für öffentliches Bauen im Bestand ging an die Sanierung und den Umbau des Rathauses in Frankfurt (Oder). Ein weiterer Sonderpreis würdigte die innovative Städtebau- und Wohnform "LIF – Leben im Fläming" in Bad Belzig, die auf vorbildliche Weise eine dichte, gemeinschaftsorientierte Bauweise mit ökologischen und sozialen Aspekten vereint.
Zudem wurden zwei Anerkennungen ausgesprochen: für das "Feldsteinhaus Uckermark" in Gerswalde, das durch eine respektvolle und kreative Weiterverwendung eines historischen Stalls besticht, und für den Umbau der Kuhdammbrücke in Wustermark, der durch nachhaltige Ingenieurlösungen und ressourcenschonende Weiterverwendung der Brückenkonstruktion herausragt.
Der Engagementpreis 2025 ging an Heinz-Dieter Lohrer und Gordon Thalmann, die sich durch ihre ehrenamtliche Arbeit im Bereich der Denkmalpflege und regionalen Kulturgeschichte verdient gemacht haben. Ihre unermüdliche Arbeit zur Erhaltung und Vermittlung von historischen Bauten trägt wesentlich zur baukulturellen Bildung und Identitätsstiftung in Brandenburg bei.
Die insgesamt mit 21.000 Euro dotierten Preise wurden von einer unabhängigen Jury vergeben und unterstreichen die hohe Qualität und Vielfalt der Baukultur im Land Brandenburg.
Weitere Informationen zum Baukulturpreis 2025 finden Sie auf der Website der Brandenburgischen Architektenkammer. Die Preise sind insgesamt mit 21.000 Euro dotiert, eine begleitende Broschüre dokumentiert alle eingereichten Vorhaben und würdigt die preisgekrönten Projekte und Personen ausführlich.
https://www.ak-brandenburg.de/baukultur/brandenburgischer-baukulturpreis/2025
Die Broschüre wird auf Anfrage von der Architektenkammer (Telefon 0331-275910, info@ak-brandenburg.de) oder der Ingenieurkammer (Telefon 0331-743180, info@bbik.de) versendet.