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120 Millionen Euro für den Ersatzneubau der Brücke über die Elbe zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg

- Erschienen am 29.06.2026 - Presemitteilung Presseinformation MID
Minister Crumbach beim Baustart für den Ersatzneubau der Elbebrücke in Wittenberge © MIL

Heute haben in der Altmark die Bauarbeiten für die neue Elbebrücke im Zuge der Bundesstraße B 189 zwischen Geestgottberg in Sachsen-Anhalt und Wittenberge auf brandenburgischer Seite begonnen. 

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „Wir machen unsere Straßen und Brücken fit für die Zukunft und investieren in eine leistungsfähige und effiziente Verkehrsinfrastruktur. Die länderübergreifende Brücke über die Elbe zwischen Sachsen-Anhalt und Brandenburg ist eine zentrale Verkehrsader für Anwohner und Pendler. Mit dem Ersatzneubau sorgen wir für eine moderne Infrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer. Rund 120 Millionen Euro stellt der Bund für dieses Projekt bereit.“

„Das heutige Datum wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen“, sagte Sachsen-Anhalts Ministerin für Infrastruktur und Digitales, Dr. Lydia Hüskens, beim Baustart. „Der Brückenneubau und die Verkehrsfreigabe der A 14 zwischen den Anschlussstellen Lüderitz und Stendal Süd sind bedeutende Signale an die Menschen nicht nur in der Altmark. Beide Großprojekte sorgen für mehr Mobilität, bessere Anbindungen an das überregionale Straßennetz und damit für mehr Entwicklungsmöglichkeiten der Region“, erklärte die Ministerin. „Leistungsfähige Verkehrsverbindungen sind Grundvoraussetzung für wirtschaftliche Entwicklung und neue Unternehmensansiedlungen“, hob sie hervor.

Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung in Brandenburg: „Mit der neuen Elbebrücke schaffen wir eine leistungsfähige und zukunftsfeste Verbindung zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Sie ist eine zentrale Achse für Pendlerinnen und Pendler, für die regionale Wirtschaft und für den Tourismus im Elbtal. Der Ersatzneubau macht die B 189 sicherer, leistungsfähiger und besser für den Radverkehr und ist damit ein wichtiges Signal für die Entwicklung der gesamten Prignitz und der Altmark.“

Die neue Brücke wird sich harmonisch in die Landschaft einfügen und künftig ein Ensemble mit der westlich direkt benachbarten Brücke der Autobahn A 14 bilden.

Das Bauwerk überspannt auf einer Länge von exakt 1.109 Metern das Elbtal. Die Breite zwischen den Geländern beträgt 13,80 Meter, auf der östlichen Seite des Bauwerks wird ein Geh- und Radweg mit einer Breite von drei Metern angelegt.

In drei Jahren soll die Brücke für den Verkehr freigegeben werden.

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Ident-Nr
Presseinformation MID
Datum
29.06.2026