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100 Tage im Amt: Crumbach setzt auf schnelleres Bauen, bezahlbares Wohnen und bessere Infrastruktur

- Erschienen am 25.06.2026 - Presemitteilung Presseinformation

100 Tage nach seinem Amtsantritt zieht Brandenburgs Infrastrukturminister Robert Crumbach eine erste Bilanz und gibt einen Ausblick auf die nächsten Schritte. In den vergangenen Wochen wurden zentrale Vorhaben angestoßen, um Planen und Bauen zu beschleunigen, Wohnen bezahlbarer zu machen und die Infrastruktur im Land zu stärken. 

Infrastrukturminister Robert Crumbach: „Die ersten 100 Tage waren für mich vor allem eines: ein Arbeitsauftrag. Wir haben wichtige Vorhaben auf den Weg gebracht und klare Schwerpunkte gesetzt – beim schnelleren Bauen, beim bezahlbaren Wohnen und bei einer Infrastruktur, die im Alltag der Menschen wirklich funktioniert. Mein besonderer Dank gilt allen, die an der Novelle der Brandenburgischen Bauordnung mitgearbeitet haben – in der Verwaltung, im Parlament und im Austausch mit den Beteiligten. Dieses Gesetz ist ein wichtiger Baustein, damit Planen, Genehmigen und Bauen in Brandenburg einfacher, schneller und praktischer werden kann.“

Mit der Novelle der Brandenburgischen Bauordnung will das Land Planen und Bauen spürbar vereinfachen und beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen schnellere Verfahren, mehr digitale Bauanträge und weniger Vorgaben dort, wo sie fachlich nicht zwingend notwendig sind.

Bezahlbares Wohnen und Eigentum im Blick

Unabhängig davon hat Minister Crumbach bezahlbares Wohnen von Beginn an zu einem eigenen Schwerpunkt gemacht. Ihm geht es darum, Bau- und Wohnkosten zu senken, mehr Menschen Zugang zu gutem Wohnraum zu ermöglichen und dabei sowohl Mieterinnen und Mieter als auch angehende Eigentümer zu unterstützen. Konkret setzt er auf einfachere und schnellere Genehmigungen, eine stärkere Förderung von Wohneigentum – insbesondere für Familien und Haushalte mit mittleren Einkommen – sowie auf eine weiterentwickelte soziale Wohnraumförderung, mit der deutlich mehr bezahlbare Mietwohnungen entstehen sollen.

Verkehr: Entlastung an der Zapfsäule, stärkerer BER

Auch im Verkehrsbereich hat der Minister in den ersten 100 Tagen klare Schwerpunkte gesetzt. Anfang Juni hat Crumbach konkrete Vorschläge auf den Tisch gelegt, wie tägliche Preissprünge bei Kraftstoffen gesetzlich begrenzt werden können. Hintergrund ist, dass die geltende 12‑Uhr‑Regel aus seiner Sicht keine verlässliche Entlastung für Verbraucherinnen und Verbraucher schafft. Mitte Juni hat er im Bundesrat die Absenkung der Luftverkehrsteuer als wichtiges Signal für die Branche genutzt, um zugleich auf bessere Langstreckenverbindungen für den BER als wichtigsten Flughafen Ostdeutschlands zu drängen.

Windkraftausbau: Klarer Rahmen bis 2032

Auch beim Ausbau der Windenergie setzt Crumbach auf klare und verlässliche Regeln. Mit einer Gesetzesinitiative zum Flächenziel 2032 will Brandenburg frühzeitig klären, wie der Windkraftausbau nach Erreichen des Zwischenziels 2027 weitergeht. Bestehende Windkraftanlagen sollen beim Flächengesamtziel von 2,2 Prozent bis Ende 2032 vollständig berücksichtigt werden können, die heutigen Vorranggebiete sollen auf dieser Grundlage verlässlich fortgeschrieben werden. Das Flächenzwischenziel 2027 mit 1,8 Prozent der Landesfläche für Windenergie bleibt dabei der maßgebliche nächste Schritt.

Landesstraßen: Trendumkehr beim Straßenzustand

Ein weiterer Schwerpunkt der kommenden Monate ist der Zustand der Landesstraßen. Viele Abschnitte sind stark geschädigt, fast zwei Drittel des Netzes gelten laut aktueller Zustandserfassung als erhaltungsbedürftig. Mit dem neuen Erhaltungsprogramm will Crumbach hier eine Trendumkehr einleiten: Bis 2030 sollen zusätzlich bis zu 520 Kilometer besonders belasteter Landesstraßen substanzverbessernd saniert werden – priorisiert nach fachlichen Kriterien und im Rahmen der verfügbaren Mittel.

Insgesamt geht es ihm darum, dass die Infrastruktur im Alltag der Menschen besser funktioniert – mit bezahlbarem Wohnraum, sicheren Bahnen, guten Straßen und einem starken BER als Tor zur Hauptstadtregion.

Robert Crumbach, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Brandenburg ist ein Land, in dem man gut und sicher leben kann – in der Stadt genauso wie auf dem Land. Das haben wir bei der Ausstellung zu 35 Jahren Städtebauförderung in diesem Jahr sehr deutlich gesehen: Brandenburg kann stolz auf das Erreichte sein, viele Orte sind in den vergangenen Jahrzehnten lebenswerter geworden. Dieser Erfolg ist für mich Ansporn, weiterzumachen – mit bezahlbarem Wohnen, sicheren Bahnen, guten Straßen und einem starken BER als Tor zur Hauptstadtregion. Mein Ziel ist ein noch lebenswerteres Brandenburg für alle Brandenburgerinnen und Brandenburger.“

Nach seinen ersten 100 Tagen sind dafür zentrale Bausteine auf den Weg gebracht: Die neue Bauordnung ist beschlossen, das zusätzliche Erhaltungsprogramm für die Landesstraßen gestartet und weitere Maßnahmen für Wohnen, Verkehr und Infrastruktur sind in Vorbereitung.

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Ident-Nr
Presseinformation
Datum
25.06.2026