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Crumbach: „Ein günstiger Führerschein ist gerade im ländlichen Raum auch eine Frage der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe“

- Erschienen am 20.05.2026 - Presemitteilung Pressestatement
© Adobe Stock /miosmedia

Das Bundeskabinett hat heute die Fahrerlaubnisnovelle auf den Weg gebracht. Der Führerschein soll günstiger, schneller und digitaler werden. Dazu erklärt Infrastrukturminister Robert Crumbach:

"Ein Führerschein ist für junge Menschen und viele Beschäftigte ein wichtiger Schlüssel zur Mobilität und zum Beruf – im ländlichen Raum ist das auch eine Frage der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Teilhabe. Durchschnittliche Kosten von rund 3.400 EUR für Klasse B sind für viele Menschen eine echte Hürde. Dass die Bundesregierung die Ausbildung modernisieren und die Kosten senken möchte, ist daher zu begrüßen und folgt auch der Forderung der Verkehrsministerkonferenz der Länder. Digitale Lernformate, ein sinnvoller Einsatz von Simulatoren und auch die Frage der Laienbegleitung können hier einen Beitrag leisten, wenn sie pädagogisch mit den Fahrschulen gut eingebettet sind. Entscheidend ist aber, dass die strukturellen Einsparungen auch tatsächlich bei den Fahrschülerinnen und Fahrschülern ankommen. Wir werden die Entwicklung eng begleiten und darauf achten, dass die Reform ihr Ziel erreicht: eine bezahlbare Fahrausbildung bei gleichbleibenden Sicherheitsstandards."

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Ident-Nr
Pressestatement
Datum
20.05.2026