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Startschuss für die Vollendung der B 112, Ortsumgehung Frankfurt (Oder)

- Erschienen am 19.10.2026 - Presemitteilung Presseinformation

Der Startschuss ist gefallen: Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Christian Hirte, sowie der Staatssekretär des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg, Volker-Gerd Westphal, setzten heute den feierlichen ersten Spatenstich für den Neubau des dritten und letzten Verkehrsabschnitts der Ortsumgehung Frankfurt (Oder) im Zuge der Bundesstraße B 112. Bis 2029 wird nordwestlich von Frankfurt (Oder) die Ortsumgehung endlich fertig gestellt.  

Der 3. Verkehrsabschnitt der Ortsumgehung wird parallel zur Oder verlaufen und über die B167 die Verbindung zwischen der Ortsumgehung Seelow im Norden sowie den beiden bereits seit den 2000er Jahren unter Verkehr befindlichen Verkehrsabschnitten der Ortsumgehung Frankfurt (Oder) im Süden herstellen. Die B 112 wird nördlich sowohl mit der B 167 als auch mit der Landesstraße L 38 im Landkreis Märkisch-Oderland verknüpft und südlich einen Knoten mit der B 5 in Frankfurt (Oder) erhalten. 

Als Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen für den Straßenbau werden unter anderem ein Laubmischwald angelegt, Gehölzstreifen gepflanzt, Ackerflächen in Grünland umgewandelt und Ersatzlebensräume für Tiere, auch für Fledermäuse, geschaffen.  Im Rahmen der Bauarbeiten wird es teilweise zu Einschränkungen kommen, die der Landesbetrieb Straßenwesen rechtzeitig bekannt geben wird. Derzeit regeln temporäre Ampelanlagen im Bereich der L 38 und der B 5 den Verkehr.

Für die Vollendung der Ortsumgehung stellt der Bund rund 42 Millionen Euro zur Verfügung.

Christian Hirte, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr: „Mit dem heutigen Spatenstich rollen nun endlich die Bagger zur Vollendung der B 112, Ortsumfahrung Frankfurt (Oder). Denn der 3. Bauabschnitt ist das letzte wichtige Puzzleteil, das hier noch fehlte. Die rund 42 Millionen Euro, die der Bund hier bis 2029 investiert, sind ein Signal an die Region, dass der Bund unverändert beharrlich in die Verkehrsinfrastruktur investiert. Sie sind zugleich ein Bekenntnis an ihre Menschen und die Unternehmen, die auf eine gut ausgebaute und verlässlich funktionierende Verkehrsinfrastruktur angewiesen sind.“

Volker-Gerd Westphal, Staatssekretär im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung: „Unser Straßennetz im Land Brandenburg ist vielfältig. Vor uns liegen spannende Aufgaben, um unsere Verkehrswege auch künftig in einem guten Zustand zu erhalten. Der Neubau einer Ortsumgehung ist dabei eine Besonderheit im Alltagsgeschäft. Mit diesem umfangreichen Projekt sorgen wir dafür, die Verkehrsinfrastruktur in der Region sicherer zu machen und vom Durchgangs- und Schwerverkehr zu entlasten. Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dies konkret weniger Lärm- und Schadstoffbelastungen, schnellere Wege und eine höhere Lebensqualität in ihren Wohnorten.“

Andreas Schade, Vertretung des Vorsitzenden des Vorstands im Landesbetrieb Straßenwesen: „Wo wir jetzt stehen, wird in wenigen Jahren eine Bundesstraße verlaufen, welche die umliegenden Orte spürbar entlasten und die Kreisstadt Seelow schneller an die Autobahn A 12 anbinden wird. Wir schaffen eine Verbindung, die den Verkehrsfluss in der Region und im gesamten Straßennetz optimieren und das Wirtschaftswachstum nahe der polnischen Grenze fördern wird. Ich danke allen Beteiligten für ihre Mitwirkung. Gemeinsam setzen wir ein Zeichen für eine moderne und leistungsfähige Zukunft.“

Dr. Axel Strasser, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder): „Die Herstellung des 3. Verkehrsabschnitts der B 112n stellt einen Lückenschluss für die Oder-Lausitz-Trasse, der wichtigsten nord-südlichen Straßenverbindung Ostbrandenburgs, dar. Diese Trasse ist nicht nur eine wichtige Verbindung zwischen den Autobahnen BAB 13 und 11, sie entlastet auch weniger leistungsfähige Straßenverbindungen und Ortslagen insbesondere vom Schwerlastverkehr. Gute Infrastruktur bietet auch immer Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb freue ich mich für die Stadt Frankfurt (Oder), dass nach dem Beginn der Planungsarbeiten vor langer Zeit nun der letzte Straßenabschnitt der B 112n bis zur B 167 tatsächlich gebaut wird. Für die Realisierung wünsche ich allen Beteiligten viel Erfolg.“

Gernot Schmidt, Landrat des Landkreises Märkisch-Oderland: „Der südliche Teil des Landkreises wird durch den weiteren Ausbau der Ortsumfahrung Frankfurt (Oder) an eine der wichtigsten Autobahnen Deutschlands, die A 12, besser angebunden. Damit wird ein wichtiger infrastruktureller Baustein für die wirtschaftliche Entwicklung des Landkreises Märkisch-Oderland gelegt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die weitere Planung der A12 in Richtung Polen.“

Auf einer Länge von rund 8,1 Kilometern werden zwei Fahrstreifen sowie ein Zusatzfahrstreifen errichtet, der wechselseitig das Überholen ermöglicht. Die Vollendung der Ortsumgehung wird die Verkehrsinfrastruktur in der Region zusätzlich stärken, die Reisezeit reduzieren und die umliegenden Ortsdurchfahrten entlasten.

Informationen zu allen Baustellen im Land finden Sie kurzgefasst im Baustelleninformationssystem des Landesbetriebs: 

https://www.ls.brandenburg.de/ls/de/bauen/baustelleninformationssystem/. 

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Ident-Nr
Presseinformation
Datum
19.10.2026