Gemeinsam gegen den Verfall: Wie Potsdams Bürger ihre Stadt retteten
- Erschienen am - PresemitteilungDie Potsdamerinnen und Potsdamer wollen dem Verfall nicht länger zusehen. Überall schließen sie sich in den 1980ern und 1990ern in Altstadtinitiativen zusammen, nehmen die Dinge selbst in die Hand, reparieren und kümmern sich. Über drei Jahrzehnte sanieren sie Haus für Haus, Straße für Straße, Platz für Platz und Park für Park. Leuchtturmprojekte erstrahlen wie zum Beispiel die Schiffbauergasse, die Brandenburger Straße, das Holländische Viertel und der Alte Markt. Und auch in den Stadtteilen zeigen die Menschen, was in ihnen steckt: Die Plattenbaugebiete Schlaatz, Stern und Drewitz werden mit Unterstützung der Städtebauförderung auf Vordermann gebracht. Es geht um mehr als nur Sanierung. Es geht um die Frage: Wie fühlen wir uns wohl? „Unser Land Brandenburg ist in den letzten 35 Jahren nicht neu erfunden worden", sagt Minister Robert Crumbach. „Es ist weitergebaut worden - auf der Substanz, die da war, und mit der Energie der Menschen, die geblieben sind, die zurückgekehrt sind oder neu dazugekommen sind. Für dieses gemeinsame Werk sage ich heute: Danke. Ich danke allen, die an dieser Entwicklung mitgewirkt haben: den Kommunen, den Planerinnen und Planern, den Handwerkerinnen und Handwerkern, den Engagierten in Initiativen und Vereinen, den Eigentümerinnen und Eigentümern - und allen, die einfach hier leben und ihre Stadt Tag für Tag mit Leben füllen." Die Stadt Potsdam hat bis heute über 370 Millionen Euro aus der Städtebauförderung vom Land Brandenburg und dem Bundesbauministerium erhalten.
Fotos: Barbara Plate / Landeshauptstadt Potsdam (Drewitz, Holländisches Viertel Alter Markt), ; Andreas Fink (Gutenbergstraße); Sanierungsträger Potsdam, medienlabor / Matthias Haker (Gebäude Gutenbergstraße)
"Spotlights"
Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. "Spotlights" ist ein Format, bei dem der Fokus auf die Arbeit des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung gelegt und mit einem Bild und einer kleinen Geschichte erzählt wird. Weitere Spotlights finden Sie hier: https://mil.brandenburg.de/mil/de/spotlights/