Orte des Widerstandes – Gedenkausstellung „Potsdam und der 20. Juli 1944“ im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
- Erschienen am - PresemitteilungAnlässlich des Jahrestages des Attentats auf Adolf Hitler lädt das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) alle Interessierten ein, die Gedenkausstellung „Potsdam und der 20. Juli 1944“ zu besuchen. Im ehemaligen Kasernengebäude erinnert die Ausstellung an den militärischen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur und an die Offiziere, die den Umsturzversuch „Operation Walküre“ aus Potsdam vorbereiteten.
Der Sitz des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung befindet sich im ehemaligen Kasernengebäude des Infanterie-Regiments 9. Aus diesem Regiment gingen zahlreiche Offiziere hervor, die sich dem militärischen Widerstand gegen das NS-Regime anschlossen und am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligt waren. Die Ausstellung gehört zum Potsdam Museum und beleuchtet die Lebenswege, Motive und das Handeln der Widerstandskämpfer mit engem Bezug zu Potsdam. Zu ihnen gehörte auch Henning von Tresckow, einer der führenden Köpfe des militärischen Widerstands, dem die Henning-von-Tresckow-Straße, an der sich heute das Ministerium befindet, gewidmet ist.
Die Ausstellung macht sichtbar, dass der Widerstand gegen das NS-Regime auch in Potsdam konkrete Orte und Gesichter hatte. Sie zeigt, wie Offiziere in einer militärisch geprägten Umgebung zu entschiedenen Gegnern Hitlers wurden, welche persönlichen Risiken sie eingingen und welche Folgen das Scheitern des Attentats für sie hatte. Damit leistet sie einen Beitrag dazu, historische Verantwortung, Zivilcourage und die Bedeutung demokratischer Werte anschaulich zu vermitteln.
Termin: Montag, 20. Juli 2026, 9:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Henning-von-Tresckow-Straße 2–8 14467 Potsdam
Führung:
Das Potsdam Museum bietet am 20. Juli 2026 von 15:00 bis 16:30 Uhr eine Führung durch die Ausstellung an. Weitere Informationen zur Anmeldung unter: