Eichenprozessionsspinner: Sperrungen auf einzelnen Wasserwegen im Spreewald
- Erschienen am - PresemitteilungDer Spreewald ist ein attraktives Ausflugsziel für viele Menschen. In einem kleinen Gebiet des Unterspreewalds müssen derzeit aufgrund eines starken Befalls mit dem Eichenprozessionsspinner einzelne Wasserwege kurzfristig gesperrt werden. Auf ausgewählten Fließen ist Wassertourismus dort jedoch weiterhin möglich. Heute informierten Umweltministerin Hanka Mittelstädt und Infrastrukturminister Robert Crumbach in Schlepzig über die aktuelle Situation. Der Schutz der Menschen hat oberste Priorität. Aufgrund der Gesundheitsgefahr können Beschäftigte des Forst Maßnahmen der Verkehrssicherung an Bäumen nicht durchführen. Trockene Aste und Bäume stellen ein Risiko dar. In den kommenden Tagen werden die betroffenen Fließe intensiv geprüft. Wo keine Gefahr mehr besteht, sollen die Wasserwege schnellstmöglich wieder freigegeben werden. Gleichzeitig laufen bereits die Vorbereitungen für die Maßnahmen zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners Anfang 2027. Der Einsatz von Bioziden ist nur im Frühjahr wirksam, solange sich die Raupen noch in einem frühen Entwicklungsstadium befinden.
"Spotlights"
Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. "Spotlights" ist ein Format, bei dem der Fokus auf die Arbeit des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung gelegt und mit einem Bild und einer kleinen Geschichte erzählt wird. Weitere Spotlights finden Sie hier: https://mil.brandenburg.de/mil/de/spotlights/