Buckau: Crumbach gibt 2. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt frei
- Erschienen am - PresemitteilungInfrastrukturminister Robert Crumbach hat heute in Buckau den fertiggestellten 2. Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Buckau freigegeben. Es wurden 1,2 Millionen Euro für den Ausbau zur Verfügung gestellt. Im zweiten Bauabschnitt wurde die Kreisstraße in einer Breite von 5,50 Meter und insgesamt in einer Länge von 680 Meter ausgebaut. Die Ortsdurchfahrt Buckau stellt die Verbindung zwischen der B 87 und der Kreisstadt Herzberg dar und ist damit ein wichtiger Teil der regionalen Infrastruktur. Sie dient auch der Entlastung der Bundesstraße.
Robert Crumbach: „Wir wollen die Verkehrsqualität und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöhen und die Mobilität in allen Landesteilen verbessern. Deshalb unterstützen wir die kommunalen Straßenbaulastträger bei den Straßenbauvorhaben, die zum Erreichen der Ziele der Mobilitätsstrategie 2030 des Landes Brandenburg beitragen. Wir haben bereits den Ausbau des ersten Bauabschnitts der Ortsdurchfahrt Buckau mit knapp 763.000 Euro unterstützt und können nun den zweiten Bauabschnitt freigeben. Ich freue mich, dass das Land Brandenburg für den zweiten Bauabschnitt rund 1,2 Millionen Euro bereitstellen konnte. Das Vorhaben zeigt die Bedeutung der Zusammenarbeit von Landkreis, Kommune und Land bei der Umsetzung wichtiger Infrastrukturprojekte.“
Bei der Ortsdurchfahrt Buckau handelt sich um die Kreisstraße 6244. Sie stellt die Verbindung zwischen der B 87 und der Kreisstadt Herzberg dar und dient auch der Erschließung der Ortslagen Buckau und Rahnisdorf sowie weiterer Siedlungsbereiche. Die vorhandene Ausbaubreite betrug vor dem Ausbau rund 3,80 Meter bis fünf Meter, wies flächige und punktuelle Schäden sowie eine unzureichende Entwässerung auf. Gehwege waren nur teilweise vorhanden. Der Zustand erforderte eine Anpassung des Querschnitts entsprechend der geltenden Normen, um die Verkehrsqualität und die Verkehrssicherheit zu gewährleisten.
Die Kreisstraße K 6244 wurde auf einer Länge von rund 400 Meter ausgebaut. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts wurden auch rund 280 Meter der K 6245 erneuert. Insgesamt wurden somit im zweiten Bauabschnitt rund 680 Meter Straße erneuert und Gehwege hergestellt. Die Fahrbahnbreite beträgt nach dem Ausbau 5,50 Meter. Ergänzt wurde der grundhafte Ausbau durch die Erneuerung der Entwässerungsanlagen und den Bau eines einseitigen Gehweges mit einer Breite zwischen 1,50 und zwei Meter. Die vorhandene Linie der Straße wurde durch das Bauvorhaben nicht verändert.
Die Zuwendung für den Straßenausbau wurde im Rahmen der Richtlinie des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung zur Förderung von Investitionen im kommunalen Straßenbau zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden des Landes Brandenburg (Rili KStB Bbg 2021) gewährt.
Die Gesamtkosten betrugen rund 1,7 Millionen Euro. Das Land bewilligte eine Zuwendung in Höhe von 1.205.888 Euro.
Der erste Bauabschnitt wurde auf einer Länge von 450 Meter ausgebaut. Die Gesamtkosten betrugen 1,21 Millionen Euro. Das Land hat eine Zuwendung in Höhe von 762.750 Euro bewilligt.