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Land fordert Aufklärung und Nachbesserung beim Ersatzverkehr Hamburg–Berlin

- Erschienen am 02.03.2026 - Presemitteilung Presseinformation
Ersatzverkehr ©MIL

Beim Ersatzverkehr auf der Strecke Hamburg–Berlin gerät die Bahn erneut unter Druck: Nach dem Austausch der Busflotte pocht Infrastrukturminister Detlef Tabbert auf Sicherheit, Komfort und klare Zusagen zur weiteren Generalsanierung.

Brandenburgs Infrastrukturminister Detlef Tabbert zeigt sich angesichts der jüngsten Entwicklungen beim Schienenersatzverkehr auf der Strecke Hamburg–Berlin äußerst unzufrieden. Nach Berichten, wonach der Betreiber Ecovista kurzfristig eine modern ausgestattete Busflotte gegen deutlich ältere Fahrzeuge ausgetauscht hat, ohne die vereinbarten Qualitätsstandards – etwa beim barrierefreien Zugang oder bei der Fahrgastinformation – zuverlässig einzuhalten, sieht der Minister die Verantwortung klar bei der Deutschen Bahn und ihrer Infrastrukturtochter DB InfraGo. DB InfraGo hat Ecovista wegen der massiven Abweichungen von den vertraglich zugesicherten Qualitätskriterien abgemahnt und die umgehende Wiederherstellung des vertraglich vereinbarten Zustands eingefordert.

Vor diesem Hintergrund erklärt Infrastrukturminister Detlef Tabbert:
„Die Menschen zwischen Hamburg und Berlin werden seit Monaten auf Geduld und Flexibilität eingeschworen – jetzt bekommen sie im Ersatzverkehr aber Busse, die deutlich älter wirken, weniger komfortabel sind und bei denen zentrale Servicefunktionen nicht durchgängig funktionieren. Für diese Qualität hat das Land kein Geld bereitgestellt. Ich erwarte von der DB InfraGo, dass umgehend dafür gesorgt wird, dass Sicherheit und Komfort im Ersatzverkehr zweifelsfrei gewährleistet sind und die vereinbarten Standards eingehalten werden. Außerdem muss die Bahn jetzt sofort offen darlegen, wie es mit der Generalsanierung weitergeht und wie lange die Fahrgäste diese Zumutungen noch ertragen sollen. Pendlerinnen und Pendler brauchen Verlässlichkeit statt immer wieder neuer Belastungen!“

Das Infrastrukturministerium dringt darauf, dass sowohl die Qualität des Ersatzverkehrs stabilisiert als auch der weitere Zeitplan für die Generalsanierung der Strecke transparent und belastbar kommuniziert wird.

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Ident-Nr
Presseinformation
Datum
02.03.2026