Förderaufruf für baukulturelle Projekte in Brandenburger Kommunen 2026
Das MIL lädt Brandenburger Kommunen ein, sich im Zeitraum
vom 1. März bis 1. August 2026
für die Förderung baukultureller Projekte zu bewerben.
Ziel ist es, das gesellschaftliche Bewußtsein für eine gute Baukultur im Land Brandenburg zu stärken und eine breite Mitwirkung an der Gestaltung des gemeinsamen Lebensumfelds zu fördern. Dabei soll eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung und die landesweite Verbreitung einer qualitäts- und prozessorientierten Baukultur unterstützt werden.
Mit der Förderung möchte das MIL dazu beitragen, gute Beispiele baukultureller Gestaltung sichtbar zu machen und ein besseres Verständnis für die Qualität unserer gebauten Umwelt zu entwickeln. Gefördert werden Projekte, die funktionale, gestalterische und nachhaltige Qualitäten von Gebäuden, Infrastrukturen und Quartieren erlebbar machen.
Die Förderhöhe beträgt bis zu 50 Prozent der förderfähigen Projektkosten, maximal jedoch 5.000 Euro je Projekt.
Durch gezielte Partizipation und Vernetzung von Akteurinnen und Akteuren soll ein breites gesellschaftliches Engagement aktiviert und die Identifikation mit dem gebauten Umfeld gefördert werden.
Förderfähig sind:
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Partizipationsveranstaltungen (z.B. Werkstätten)
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projektbezogene Unterstützungsmaßnahmen (z.B. Machbarkeitsstudien)
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Wissensvermittlung und öffentliche Formate (z.B. Ausstellungen, Führungen, digitale Angebote und Publikationen)
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Auseinandersetzung mit der Erneuerung und dem Erhalt bestehender Bau- und Siedlungsstrukturen
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Stärkung des Verständnisses für regionaltypische Bauweisen oder die Verwendung nachhaltiger, regional verfügbarer Baustoffe
Die Antragsunterlagen finden Sie als Download in der rechten Spalte.
Den Antrag senden Sie bitte auf dem Postweg an:
Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung
Referat 22 – Stadtentwicklung
Henning-von-Tresckow-Str. 2-8
14467 Potsdam