Toolbar-Menü
Hauptmenü

Die Radverkehrsstrategie 2030

Eine Radfahrerampel, die auf grün steht.
© MIL/Marius Becker

Die Strategie der Landesregierung zur Förderung des Radverkehrs bildet die konzeptionelle Grundlage der Radverkehrsförderung in Brandenburg.
Nicht erst seit Veröffentlichung der Radverkehrsstrategie in 2017 ist der Radverkehr ein wesentlicher Bestandteil der brandenburgischen Landespolitik, mit dem Ziel einer umweltverträglichen, gesunden und sicheren Bedienung der Mobilitätsbedürfnisse in städtischen und ländlichen Räumen.

Eine Radfahrerampel, die auf grün steht.
© MIL/Marius Becker

Die Strategie der Landesregierung zur Förderung des Radverkehrs bildet die konzeptionelle Grundlage der Radverkehrsförderung in Brandenburg.
Nicht erst seit Veröffentlichung der Radverkehrsstrategie in 2017 ist der Radverkehr ein wesentlicher Bestandteil der brandenburgischen Landespolitik, mit dem Ziel einer umweltverträglichen, gesunden und sicheren Bedienung der Mobilitätsbedürfnisse in städtischen und ländlichen Räumen.

Wesentliche Ziele der Radverkehrsstrategie

  • Radverkehrsinfrastruktur erweitern, erhalten und modernisieren,
  • Förderung der Verknüpfung von ÖPNV und Fahrrad im Verbundgebiet BerlinBrandenburg kundenfreundlich lenken, unterstützen und wo möglich auch fördern,
  • Nahmobilität aus verkehrspolitischer und städtebaulicher Sicht als Voraussetzung für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität in Städten und Gemeinden stärken,
  • Informationen zu den positiven Effekten des Radfahrens für den Einzelnen und die Gesellschaft verbessern,
  • Kommunikation zwischen Landesregierung und kommunaler Familie ausbauen,
  • Bundes-, Landes- oder auch kommunale Aktionen zur Förderung des Radverkehrs initiieren und unterstützen.

Ziele des Koalitionsvertrages

Auch die jetzige Landesregierung hat sich zum Thema Radverkehr bekannt und ambitionierte Ziele im Koalitionsvertrag verankert. So soll der Anteil des Umweltverbundes von derzeit 40 Prozent auf 60 Prozent bis zum Jahr 2030 erhöht werden. Ein erster Schritt zur Erreichung dieses Ziels wird die Überarbeitung der Mobilitätsstrategie 2030 sein. Darauf aufbauend soll bis Ende 2021 die Aktualisierung beziehungsweise Weiterentwicklung der Radverkehrsstrategie 2030 erfolgen. Diese wird unter anderem die weiteren Zielstellungen des Koalitionsvertrages sowie die Umsetzung des kürzlich durch den Brandenburger Landtag beschlossenen "Radverkehrs-Antrag" berücksichtigen. Dazu zählen die Schaffung zusätzlicher Bike+Ride-Anlagen und ein in den VBB-Tarif integriertes Fahrradverleihsystem.
Darüber hinaus laufen aktuell die finalen Abstimmungen zu einer Lastenradprämie und der Umsetzung einer entsprechenden Förderrichtlinie für Brandenburg. Die Verlagerung von Lastentransporten auf Lastenräder soll zur Verbesserung der Lebens-, Umfeld- und Umweltqualität sowie zur Stärkung innovativer Anwendungen im Verkehrsbereich beitragen.

Ebenso wird die Gewährleistung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer - explizit auch für Radfahrende - im Rahmen der Radverkehrsstrategie Berücksichtigung finden. Um zum Beispiel in Abbiegesituationen des Schwerlastverkehrs das Unfallrisiko für Radfahrende zu reduzieren, erarbeitet das MIL aktuell ein Förderprogramm des Landes zur Nachrüstung von Abbiegeassistenten.

Neben den im aktuellen Koalitionsvertrag benannten 20 Millionen Euro Landesmitteln, die das MIL in seinem Einzelplan jährlich für den Radverkehr zur Verfügung zu stellen plant, stehen weitere Mittel für die Förderung des Radverkehrs im Land bereit.

Die Einrichtung eines Zukunftsinvestitionsfonds "Verkehrsinfrastruktur" durch das MIL sieht nochmals zusätzliche Fördermittel für kommunale Radwege als Teil eines landesweiten Radwegenetzes vor. Auch andere Ressorts der Landesregierung verfügen über Fördermöglichkeiten, die einer Verbesserung des Radverkehrs im Land dienen. So stehen bereits heute mehr als 20 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung, die noch durch Bundesmittel ergänzt werden.

  • Radverkehrsinfrastruktur erweitern, erhalten und modernisieren,
  • Förderung der Verknüpfung von ÖPNV und Fahrrad im Verbundgebiet BerlinBrandenburg kundenfreundlich lenken, unterstützen und wo möglich auch fördern,
  • Nahmobilität aus verkehrspolitischer und städtebaulicher Sicht als Voraussetzung für eine klima- und umweltfreundliche Mobilität in Städten und Gemeinden stärken,
  • Informationen zu den positiven Effekten des Radfahrens für den Einzelnen und die Gesellschaft verbessern,
  • Kommunikation zwischen Landesregierung und kommunaler Familie ausbauen,
  • Bundes-, Landes- oder auch kommunale Aktionen zur Förderung des Radverkehrs initiieren und unterstützen.

Ziele des Koalitionsvertrages

Auch die jetzige Landesregierung hat sich zum Thema Radverkehr bekannt und ambitionierte Ziele im Koalitionsvertrag verankert. So soll der Anteil des Umweltverbundes von derzeit 40 Prozent auf 60 Prozent bis zum Jahr 2030 erhöht werden. Ein erster Schritt zur Erreichung dieses Ziels wird die Überarbeitung der Mobilitätsstrategie 2030 sein. Darauf aufbauend soll bis Ende 2021 die Aktualisierung beziehungsweise Weiterentwicklung der Radverkehrsstrategie 2030 erfolgen. Diese wird unter anderem die weiteren Zielstellungen des Koalitionsvertrages sowie die Umsetzung des kürzlich durch den Brandenburger Landtag beschlossenen "Radverkehrs-Antrag" berücksichtigen. Dazu zählen die Schaffung zusätzlicher Bike+Ride-Anlagen und ein in den VBB-Tarif integriertes Fahrradverleihsystem.
Darüber hinaus laufen aktuell die finalen Abstimmungen zu einer Lastenradprämie und der Umsetzung einer entsprechenden Förderrichtlinie für Brandenburg. Die Verlagerung von Lastentransporten auf Lastenräder soll zur Verbesserung der Lebens-, Umfeld- und Umweltqualität sowie zur Stärkung innovativer Anwendungen im Verkehrsbereich beitragen.

Ebenso wird die Gewährleistung der Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer - explizit auch für Radfahrende - im Rahmen der Radverkehrsstrategie Berücksichtigung finden. Um zum Beispiel in Abbiegesituationen des Schwerlastverkehrs das Unfallrisiko für Radfahrende zu reduzieren, erarbeitet das MIL aktuell ein Förderprogramm des Landes zur Nachrüstung von Abbiegeassistenten.

Neben den im aktuellen Koalitionsvertrag benannten 20 Millionen Euro Landesmitteln, die das MIL in seinem Einzelplan jährlich für den Radverkehr zur Verfügung zu stellen plant, stehen weitere Mittel für die Förderung des Radverkehrs im Land bereit.

Die Einrichtung eines Zukunftsinvestitionsfonds "Verkehrsinfrastruktur" durch das MIL sieht nochmals zusätzliche Fördermittel für kommunale Radwege als Teil eines landesweiten Radwegenetzes vor. Auch andere Ressorts der Landesregierung verfügen über Fördermöglichkeiten, die einer Verbesserung des Radverkehrs im Land dienen. So stehen bereits heute mehr als 20 Millionen Euro für den Radverkehr zur Verfügung, die noch durch Bundesmittel ergänzt werden.


Die Umsetzung des NRVP

Inhaltlich wird sich die künftige Radverkehrsstrategie in Brandenburg auch an den Zielen und Vorgaben des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) orientieren, der das strategische Grundsatzdokument des Bundes für die Radverkehrspolitik darstellt. Der aktuelle "NRVP 2020" der Bundesregierung enthält Leitbilder, Themenschwerpunkte und konkrete Ziele, die Bund, Länder, Kommunen sowie weitere Akteure innerhalb ihrer Zuständigkeiten verfolgen. Er stellt somit den strategischen Rahmen zur bundesweiten Radverkehrsförderung. Im kommenden Jahr soll der NRVP 3.0 veröffentlicht werden. Die Grundlage für die Erstellung des künftigen Nationalen Radverkehrsplans bilden die Ergebnispapiere, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum NRVP 3.0 entwickelt wurden.

Inhaltlich wird sich die künftige Radverkehrsstrategie in Brandenburg auch an den Zielen und Vorgaben des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) orientieren, der das strategische Grundsatzdokument des Bundes für die Radverkehrspolitik darstellt. Der aktuelle "NRVP 2020" der Bundesregierung enthält Leitbilder, Themenschwerpunkte und konkrete Ziele, die Bund, Länder, Kommunen sowie weitere Akteure innerhalb ihrer Zuständigkeiten verfolgen. Er stellt somit den strategischen Rahmen zur bundesweiten Radverkehrsförderung. Im kommenden Jahr soll der NRVP 3.0 veröffentlicht werden. Die Grundlage für die Erstellung des künftigen Nationalen Radverkehrsplans bilden die Ergebnispapiere, die im Rahmen des Beteiligungsprozesses zum NRVP 3.0 entwickelt wurden.


Weitere Informationen

Downloads