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Güterverkehrszentren

Blich von oben auf das Gütervekehrszentrum Großbeeren
© ipg

In Güterverkehrszentren (GVZ) werden Waren zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Wasser, Luft) umgeladen und für den Transport vorbereitet. Dienstleistungsbetriebe sowie Industrie- und Handelsbetriebe mit großem Transportbedarf siedeln sich für eine optimale infrastrukturelle Anbindung in der Nähe von GVZ an.

Blich von oben auf das Gütervekehrszentrum Großbeeren
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In Güterverkehrszentren (GVZ) werden Waren zwischen unterschiedlichen Verkehrsträgern (Straße, Schiene, Wasser, Luft) umgeladen und für den Transport vorbereitet. Dienstleistungsbetriebe sowie Industrie- und Handelsbetriebe mit großem Transportbedarf siedeln sich für eine optimale infrastrukturelle Anbindung in der Nähe von GVZ an.

GVZ ermöglichen den so genannten "Kombinierten Verkehr", bei dem Güter auf ihrem Weg mit unterschiedlichen Verkehrsträgern transportiert werden. Idealerweise liegen GVZ in der Nähe von Ballungsräumen mit günstiger Anbindung an den Regional- und Fernverkehr.

GVZ ermöglichen den so genannten "Kombinierten Verkehr", bei dem Güter auf ihrem Weg mit unterschiedlichen Verkehrsträgern transportiert werden. Idealerweise liegen GVZ in der Nähe von Ballungsräumen mit günstiger Anbindung an den Regional- und Fernverkehr.

GVZ in Brandenburg

In Brandenburg gibt es vier GVZ: drei davon im Berliner Umland (West/Wustermark, Süd/Großbeeren und Ost/Freienbrink) und das GVZ in Frankfurt (Oder).

Die GVZ im Berliner Umland haben eine turbulente Entwicklung hinter sich. Anfang der 2000er Jahre wurden sie noch als Investitionsruinen kritisiert. Inzwischen sind sie über ihre ursprünglich geplante Kapazität hinausgewachsen und wurden erweitert und ausgebaut.

An den drei GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink wurden über 10.000 Arbeitsplätze geschaffen. Rund dreiviertel der Fläche sind verkauft und fast 300 Millionen Euro wurden bisher in die Standorte investiert. Voraussichtlich wird das Investitionsvolumen am Ende bei rund einer Milliarde Euro liegen. Alle Brandenburger GVZ arbeiten an strukturellen Erweiterungen, um noch mehr Firmen für sich zu gewinnen und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

In Brandenburg gibt es vier GVZ: drei davon im Berliner Umland (West/Wustermark, Süd/Großbeeren und Ost/Freienbrink) und das GVZ in Frankfurt (Oder).

Die GVZ im Berliner Umland haben eine turbulente Entwicklung hinter sich. Anfang der 2000er Jahre wurden sie noch als Investitionsruinen kritisiert. Inzwischen sind sie über ihre ursprünglich geplante Kapazität hinausgewachsen und wurden erweitert und ausgebaut.

An den drei GVZ Wustermark, Großbeeren und Freienbrink wurden über 10.000 Arbeitsplätze geschaffen. Rund dreiviertel der Fläche sind verkauft und fast 300 Millionen Euro wurden bisher in die Standorte investiert. Voraussichtlich wird das Investitionsvolumen am Ende bei rund einer Milliarde Euro liegen. Alle Brandenburger GVZ arbeiten an strukturellen Erweiterungen, um noch mehr Firmen für sich zu gewinnen und Arbeitsplätze in der Region zu schaffen.

Logistikdrehkreuz im Kombinierten Verkehr

Großbeeren und Freienbrink sind an das Autobahn und Schienennetz angebunden. Wustermark verfügt zudem über einen Zugang zur Wasserstraße. Logistiker nennen das "trimodal", also die Möglichkeit, drei unterschiedliche Verkehrsträger anzubieten. Die GVZ werden in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen, weil sie die Verlagerung des Gütertransportes auf den jeweils umweltschonendsten Verkehrsträger ermöglichen.

Großbeeren und Freienbrink sind an das Autobahn und Schienennetz angebunden. Wustermark verfügt zudem über einen Zugang zur Wasserstraße. Logistiker nennen das "trimodal", also die Möglichkeit, drei unterschiedliche Verkehrsträger anzubieten. Die GVZ werden in Zukunft noch weiter an Bedeutung gewinnen, weil sie die Verlagerung des Gütertransportes auf den jeweils umweltschonendsten Verkehrsträger ermöglichen.

Hauptstadtregion wichtiger Knoten der transeuropäischen Verkehrsnetze (TEN)

Im Rahmen des Ausbaus des Transeuropäischen Verkehrsnetzes kommt den GVZ als Logistikplattformen eine entscheidende Bedeutung zu. Die Region Brandenburg-Berlin bildet den zentralen Knoten der drei europäischen TEN-T-Kernnetzkorridore:

  • North Sea-Baltic Corridor (Rotterdam – Berlin – Kaunas),
  • Scandinavian-Mediterranean Corridor (Skandinavien – Südeuropa) sowie
  • Orient/East-Med Corridor (Skandinavien – Südosteuropa).

Brandenburg-Berlin hat sich von einer ehemaligen Randregion zu einem essentiellen Knoten im europäischen Verkehrsnetz gewandelt. Auch deshalb ist mit einem weiteren Wachstum der GVZ zu rechnen.

Im Rahmen des Ausbaus des Transeuropäischen Verkehrsnetzes kommt den GVZ als Logistikplattformen eine entscheidende Bedeutung zu. Die Region Brandenburg-Berlin bildet den zentralen Knoten der drei europäischen TEN-T-Kernnetzkorridore:

  • North Sea-Baltic Corridor (Rotterdam – Berlin – Kaunas),
  • Scandinavian-Mediterranean Corridor (Skandinavien – Südeuropa) sowie
  • Orient/East-Med Corridor (Skandinavien – Südosteuropa).

Brandenburg-Berlin hat sich von einer ehemaligen Randregion zu einem essentiellen Knoten im europäischen Verkehrsnetz gewandelt. Auch deshalb ist mit einem weiteren Wachstum der GVZ zu rechnen.