PlusBus

Das Logo von PlusBus Havelland auf einer Scheibe
© MIL/Carsten Scheibe

Im Dezember 2014 starteten bei der Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB) im Landkreis Potsdam-Mittelmark die ersten drei PlusBus-Linien. Zum ersten Mal wurde dabei in Brandenburg ein Linienbuskonzept mit einheitlichen Qualitätskriterien umgesetzt.

Ziel des PlusBus-Konzeptes ist es, auch in der Fläche ein attraktives Bussystem anzubieten, Bus und Bahn gut zu verknüpfen und möglichst viele Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen.

Das Logo von PlusBus Havelland auf einer Scheibe
© MIL/Carsten Scheibe

Im Dezember 2014 starteten bei der Verkehrsgesellschaft Belzig (VGB) im Landkreis Potsdam-Mittelmark die ersten drei PlusBus-Linien. Zum ersten Mal wurde dabei in Brandenburg ein Linienbuskonzept mit einheitlichen Qualitätskriterien umgesetzt.

Ziel des PlusBus-Konzeptes ist es, auch in der Fläche ein attraktives Bussystem anzubieten, Bus und Bahn gut zu verknüpfen und möglichst viele Fahrgäste für den ÖPNV zu gewinnen.

Was ist ein PlusBus?

Ein PlusBus ist wie ein Regionalexpresszug auf der Straße. Er fährt eine schnelle Verbindung ohne Umwege mit regelmäßigem Takt und kurzen Umsteigezeiten bei gutem Komfort. PlusBusse sind Teil eines modernen und umweltfreundlichen ÖPNV in Brandenburg.

Ein PlusBus ist wie ein Regionalexpresszug auf der Straße. Er fährt eine schnelle Verbindung ohne Umwege mit regelmäßigem Takt und kurzen Umsteigezeiten bei gutem Komfort. PlusBusse sind Teil eines modernen und umweltfreundlichen ÖPNV in Brandenburg.

PlusBus-Qualitäten im Detail

Neben dem Stundentakt mit ersten Abfahrten zwischen 5:30 und 6:30 Uhr sowie letzten Abfahrten zwischen 19:30 und 20:30 Uhr muss der PlusBus-Verkehr weitere Kriterien erfüllen. So ist eine optimale Umsteigebeziehung zwischen Bus und Bahn zu gewährleisten. Definiert wurde eine maximale Übergangszeit von 15 Minuten. Der Anteil der Fahrgäste, die vom Regionalzug oder der S-Bahn in den PlusBus umsteigen, stieg durch diesen Komfort um 25 Prozent.

Weitere Qualitätskriterien der PlusBus-Linien sind, dass auch am Wochenende mindestens sechs und fünf Fahrtenpaare an Sonn- und Feiertag angeboten werden. Alle eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den modernen Anforderungen an einen kundenorientierten und behindertenfreundlichen ÖPNV.

Neben dem Stundentakt mit ersten Abfahrten zwischen 5:30 und 6:30 Uhr sowie letzten Abfahrten zwischen 19:30 und 20:30 Uhr muss der PlusBus-Verkehr weitere Kriterien erfüllen. So ist eine optimale Umsteigebeziehung zwischen Bus und Bahn zu gewährleisten. Definiert wurde eine maximale Übergangszeit von 15 Minuten. Der Anteil der Fahrgäste, die vom Regionalzug oder der S-Bahn in den PlusBus umsteigen, stieg durch diesen Komfort um 25 Prozent.

Weitere Qualitätskriterien der PlusBus-Linien sind, dass auch am Wochenende mindestens sechs und fünf Fahrtenpaare an Sonn- und Feiertag angeboten werden. Alle eingesetzten Fahrzeuge entsprechen den modernen Anforderungen an einen kundenorientierten und behindertenfreundlichen ÖPNV.

Fünf Jahre PlusBus: Eine Erfolgsgeschichte

Anfang 2020 feierte das Projekt PlusBus sein fünfjähriges Bestehen und zieht erfolgreiche Bilanz: In 11 von 14 brandenburgischen Landkreisen sind mittlerweile insgesamt 31 PlusBus-Linien entstanden. Das Konzept hat nachhaltig die Fahrgastzahlen, Einnahmen und die Mobilität in ländlichen Regionen gesteigert. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird auch in Zukunft die Einrichtung weiterer Buslinien mit den PlusBus-Qualitäten unterstützen.

Anfang 2020 feierte das Projekt PlusBus sein fünfjähriges Bestehen und zieht erfolgreiche Bilanz: In 11 von 14 brandenburgischen Landkreisen sind mittlerweile insgesamt 31 PlusBus-Linien entstanden. Das Konzept hat nachhaltig die Fahrgastzahlen, Einnahmen und die Mobilität in ländlichen Regionen gesteigert. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung wird auch in Zukunft die Einrichtung weiterer Buslinien mit den PlusBus-Qualitäten unterstützen.


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