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„Cottbus/Chóśebuz ist eine typisch brandenburgische Erfolgsgeschichte“

Anfang der 1990er Jahre sieht es in Cottbus/Chóśebuz genauso aus wie in fast allen ostdeutschen Städten: grau. Doch die Stadt wird Modellstadt und erzählt heute die Erfolgsgeschichte ihrer Stadtentwicklung in bunten Farben und mit einer typischen Mischung aus Altem und Neuem.

 

Anfang der 1990er Jahre sieht es in Cottbus/Chóśebuz genauso aus wie in fast allen ostdeutschen Städten: grau. Doch die Stadt wird Modellstadt und erzählt heute die Erfolgsgeschichte ihrer Stadtentwicklung in bunten Farben und mit einer typischen Mischung aus Altem und Neuem.

 

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Eine Stadt steht vor der Frage: Wie geht’s weiter?
Cottbus/Chóśebuz ist Anfang der 1990er Jahre geprägt von einer hohen Arbeitslosenquote und grauen Häuserfassaden. Viele empfinden Cottbus als wenig lebenswert, etwa ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner verlässt die Stadt. Bevölkerungsschwund und Rückbau von leerstehenden Gebäuden prägen die ersten Jahre.

Die Stadt hat Anfang der 1990er Jahre einen sehr traurigen Eindruck auf uns alle gemacht.“
Marietta Tzschoppe, ehemalige Bürgermeisterin

 

Gleichzeitig herrscht in der Stadt Aufbruchstimmung. Altstadtinitiativen und einzelne Bürgerinnen und Bürger, die bereits Ende der 80er für den Erhalt der alten Bausubstanz gekämpft nicht selten selbst den Hammer in die Hand genommen haben, beginnen mit ihrer Arbeit.

Es gibt nichts Nachhaltigeres als etwas Schönes“
Haus für Haus und Straße für Straße packen die Cottbuser an. Hartnäckig über die Jahrzehnte und mit einem klaren Plan. 1991 wird Cottbus als eine von elf ostdeutschen Städten in das Modellstadtprojekt aufgenommen, und rund 125 Hektar –das entspricht rund 200 Fußballfeldern - werden als Sanierungsgebiet festgelegt. Die Liste der dadurch geförderten Projekte ist lang. Sie umfasst rund 600 Maßnahmen. Darunter sind ganze Ensembles wie der Altmarkt und Einzelprojekte wie das Filmtheater Weltspiegel, das älteste noch betriebene Kino in Berlin und Brandenburg. Der Altmarkt ist Kern der Idee, die Stadt von innen nach außen zu entwickeln. Mit der Entscheidung, den Altmarkt in dieser Form zu sanieren und neu zu gestalten, hat die Stadt für alle anderen Bereiche einen Wegweiser geschaffen.

 Architektonisch gesprochen gibt es nichts Nachhaltigeres als etwas Schönes.“
Professor Heinz Nagler, Planer des Altmarktes in Cottbus

 

Auch das Areal am Amtsteich steht stellvertretend für die Wandlung der Cottbuser Innenstadt. Die Gerberhäuser am Mühlgraben, die kurz vor dem Verfall standen, das brachliegende Dieselkraftwerk, das heute eine der bedeutendsten Brandenburger Kunstsammlungen beherbergt und das Alte Elektrizitätswerk – sie bezeugen, dass die Stadt heute mit der Stadt vor 30 Jahren nicht mehr viel zu tun hat.

Mit Leuchtturmprojekten wie zum Beispiel der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, dem Staatstheater oder dem mit dem Brandenburgischen Architekturpreis ausgezeichneten Landesmuseum für Moderne Kunst im Dieselkraftwerk haben die Cottbuserinnen und Cottbuser ihre Innenstadt neu belebt und sie in neuem Glanz erstrahlen lassen. Es war ein Erfolg. Mit diesem Engagement konnte nicht nur der Bevölkerungsschwund gestoppt werden. Heute flanieren Einheimische und Touristen gern durch die Stadt, zum Beispiel durch die Spremberger Straße. Die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt ist typisch für Cottbus, denn sie besteht aus neuen und alten Strukturen, wie dem Spremberger Turm. Der Turm ist Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage und seit seiner Sanierung ein beliebter Aussichtspunkt, von dem Besucher in alle Richtungen die städtebaulichen Leuchtturmprojekte sehen können: Im Osten sehen sie zum Beispiel die Mühleninsel mit der ehemaligen Wilhelmsmühle, den Schlossberg und das Planetarium. Im Norden sehen sie die Oberkirche St. Nikolai mit typisch rotem Backstein, die moderne Glasfassade der Uni-Bibliothek und die Stadthalle. Im Nordwesten findet sich die jüngst erst eröffnete Neue Grundschule am Brunschwigpark.

Kaum eine Stadt in Brandenburg zeigt so gut wie Cottbus, was gute Ideen, hochgekrempelte Ärmel und sinnvolle Förderung erreichen können. Die graue Stadt der 90er erzählt heute die Erfolgsgeschichte ihrer Stadtentwicklung in bunten Farben und mit einer typischen Mischung aus Altem und Neuem.

Die Erfolge der Städtebauförderung werden maßgeblich dazu beitragen, unsere wunderbare Stadt noch besser für die Zukunft aufgestellt zu haben. Für ihre Menschen. Für uns alle.“
Doreen Mohaupt, Bürgermeisterin und Leiterin des Geschäftsbereichs für Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt

Cottbus hat bis heute über 258,3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung ist stolz darauf, gemeinsam mit dem Bund Ideen- und Herzensprojekte der Städte in Brandenburg zu unterstützen. Und das seit 35 Jahren und auch in Zukunft.

Die Erfolgsgeschichte von Cottbus' Stadtentwicklung in Vorher-Nachher-Fotos nacherzählt: 

Eine Stadt steht vor der Frage: Wie geht’s weiter?
Cottbus/Chóśebuz ist Anfang der 1990er Jahre geprägt von einer hohen Arbeitslosenquote und grauen Häuserfassaden. Viele empfinden Cottbus als wenig lebenswert, etwa ein Drittel der Einwohnerinnen und Einwohner verlässt die Stadt. Bevölkerungsschwund und Rückbau von leerstehenden Gebäuden prägen die ersten Jahre.

Die Stadt hat Anfang der 1990er Jahre einen sehr traurigen Eindruck auf uns alle gemacht.“
Marietta Tzschoppe, ehemalige Bürgermeisterin

 

Gleichzeitig herrscht in der Stadt Aufbruchstimmung. Altstadtinitiativen und einzelne Bürgerinnen und Bürger, die bereits Ende der 80er für den Erhalt der alten Bausubstanz gekämpft nicht selten selbst den Hammer in die Hand genommen haben, beginnen mit ihrer Arbeit.

Es gibt nichts Nachhaltigeres als etwas Schönes“
Haus für Haus und Straße für Straße packen die Cottbuser an. Hartnäckig über die Jahrzehnte und mit einem klaren Plan. 1991 wird Cottbus als eine von elf ostdeutschen Städten in das Modellstadtprojekt aufgenommen, und rund 125 Hektar –das entspricht rund 200 Fußballfeldern - werden als Sanierungsgebiet festgelegt. Die Liste der dadurch geförderten Projekte ist lang. Sie umfasst rund 600 Maßnahmen. Darunter sind ganze Ensembles wie der Altmarkt und Einzelprojekte wie das Filmtheater Weltspiegel, das älteste noch betriebene Kino in Berlin und Brandenburg. Der Altmarkt ist Kern der Idee, die Stadt von innen nach außen zu entwickeln. Mit der Entscheidung, den Altmarkt in dieser Form zu sanieren und neu zu gestalten, hat die Stadt für alle anderen Bereiche einen Wegweiser geschaffen.

 Architektonisch gesprochen gibt es nichts Nachhaltigeres als etwas Schönes.“
Professor Heinz Nagler, Planer des Altmarktes in Cottbus

 

Auch das Areal am Amtsteich steht stellvertretend für die Wandlung der Cottbuser Innenstadt. Die Gerberhäuser am Mühlgraben, die kurz vor dem Verfall standen, das brachliegende Dieselkraftwerk, das heute eine der bedeutendsten Brandenburger Kunstsammlungen beherbergt und das Alte Elektrizitätswerk – sie bezeugen, dass die Stadt heute mit der Stadt vor 30 Jahren nicht mehr viel zu tun hat.

Mit Leuchtturmprojekten wie zum Beispiel der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg, dem Staatstheater oder dem mit dem Brandenburgischen Architekturpreis ausgezeichneten Landesmuseum für Moderne Kunst im Dieselkraftwerk haben die Cottbuserinnen und Cottbuser ihre Innenstadt neu belebt und sie in neuem Glanz erstrahlen lassen. Es war ein Erfolg. Mit diesem Engagement konnte nicht nur der Bevölkerungsschwund gestoppt werden. Heute flanieren Einheimische und Touristen gern durch die Stadt, zum Beispiel durch die Spremberger Straße. Die bekannteste Einkaufsstraße der Stadt ist typisch für Cottbus, denn sie besteht aus neuen und alten Strukturen, wie dem Spremberger Turm. Der Turm ist Teil der mittelalterlichen Befestigungsanlage und seit seiner Sanierung ein beliebter Aussichtspunkt, von dem Besucher in alle Richtungen die städtebaulichen Leuchtturmprojekte sehen können: Im Osten sehen sie zum Beispiel die Mühleninsel mit der ehemaligen Wilhelmsmühle, den Schlossberg und das Planetarium. Im Norden sehen sie die Oberkirche St. Nikolai mit typisch rotem Backstein, die moderne Glasfassade der Uni-Bibliothek und die Stadthalle. Im Nordwesten findet sich die jüngst erst eröffnete Neue Grundschule am Brunschwigpark.

Kaum eine Stadt in Brandenburg zeigt so gut wie Cottbus, was gute Ideen, hochgekrempelte Ärmel und sinnvolle Förderung erreichen können. Die graue Stadt der 90er erzählt heute die Erfolgsgeschichte ihrer Stadtentwicklung in bunten Farben und mit einer typischen Mischung aus Altem und Neuem.

Die Erfolge der Städtebauförderung werden maßgeblich dazu beitragen, unsere wunderbare Stadt noch besser für die Zukunft aufgestellt zu haben. Für ihre Menschen. Für uns alle.“
Doreen Mohaupt, Bürgermeisterin und Leiterin des Geschäftsbereichs für Stadtentwicklung, Mobilität und Umwelt

Cottbus hat bis heute über 258,3 Millionen Euro aus der Städtebauförderung erhalten. Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung ist stolz darauf, gemeinsam mit dem Bund Ideen- und Herzensprojekte der Städte in Brandenburg zu unterstützen. Und das seit 35 Jahren und auch in Zukunft.

Die Erfolgsgeschichte von Cottbus' Stadtentwicklung in Vorher-Nachher-Fotos nacherzählt: