Toolbar-Menü

Prenzlau: Freigabe Steinstraße und Übergabe weiterer Fördermittel für Stadtentwicklungsprojekte

- Erschienen am 28.11.2025 - Presemitteilung Presseinformation
ZWB Stbf Prenzlau © Stadt Prenzlau/Alexandra Martinot

Baustaatssekretärin Ina Bartmann hat heute in Prenzlau an der Freigabe der sanierten Steinstraße teilgenommen und der Stadt weitere Fördermittel in Höhe von 861.000 Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ übergeben.  Die Fördermittel werden im Programmgebiet Bahnhofsviertel eingesetzt. Die Stadt Prenzlau will das Geld unter anderem für die Sanierung des Bahnhofsgebäudes und der Winterfeldtstraße einsetzen.

Ina Bartmann: „Prenzlau hat in den vergangenen Jahren dank der Städtebauförderung viel erreicht. Als Mittelzentrum und Kreisstadt hat die Stadt eine zentrale Bedeutung für die Uckermark. Die Menschen leben gerne hier und zahlreiche Touristen besuchen die grüne Stadt am Unteruckersee mit ihrem vielschichtigen Angebot an Kultur, Gewerbe und Dienstleistungen. Die sanierte Steinstraße im Herzen der Stadt ist eine wichtige Wohn- und Geschäftsstraße, die nun wieder attraktiver für die Prenzlauerinnen und Prenzlauer sowie die Gäste der Stadt geworden ist. Wir konnten hierfür rund eine Million Euro bereitstellen. Ich freue mich, für die Projekte im Bahnhofsviertel weitere Städtebaufördermittel übergeben zu können. Mit der integrierten Herangehensweise unter Berücksichtigung der Wärmeplanung, der Barrierefreiheit und weiterer Aspekte einer ganzheitlichen Stadtplanung ist Prenzlau beispielgebend.“

Freigabe Steinstraße

Das Einzelvorhaben „Steinstraße“ befindet sich im Programmgebiet “Prenzlau Aufwertung“ inmitten der Prenzlauer Altstadt, zwischen Dominikanerkloster und Marktberg (Marktplatz). Sie ist eine wichtige Wohn- und Geschäftsstraße. Der grundhafte Ausbau erfolgte in drei Bauabschnitten seit Oktober 2023. Es ergaben sich Kostensteigerungen unter anderem aufgrund archäologischer Untersuchungen und Bodenfunden. Bei den archäologischen Untersuchungen wurden zwei bronzezeitliche Gräber (Knochen, Eisenteile, Eisenschlacke) sowie Brückenteile aus Holz gefunden.

Durch den parallelen Ausbau des Geothermie-Fernwärmenetzes (Verlegen von neuen Leitungen und Anschlüssen) durch die Stadtwerke verlängerten sich die Bauarbeiten. Von den Gesamtkosten in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro wurden rund eine Million Euro über die Städtebauförderung finanziert.

Zuwendungsbescheid Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung (WNE)

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demografischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Das Programm hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Es setzt einen Schwerpunkt bei der Brachflächenentwicklung zur Unterstützung des Wohnungsbaus bzw. zur Entwicklung neuer Quartiere. Umweltbezogene und ökologische Aspekte wie die z.B. die Klimafolgenanpassung sollen noch stärker berücksichtigt werden.

Das Programmgebiet „Bahnhofsviertel“ wurde 2023 in das Städtebauförderprogramm von Bund und Land aufgenommen. Im Programmjahr 2025 werden 861.000 Euro bewilligt. Diese stehen von 2027 bis 2031 zur Verfügung. Damit sollen unter anderem der Umbau des Bahnhofsgebäudes und die Sanierung der Winterfeldtstraße durchgeführt werden.

Prenzlau hat seit 1991 rund 41 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden rund 52 Millionen Euro für rund 1.600 Wohnungen bewilligt.

Abbinder

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
28.11.2025