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21.06.2021

| Presseinformation

Infrastrukturstaatssekretär Rainer Genilke zu Gast beim Städteforum Brandenburg

Bei der Mitgliederversammlung des Städteforums Brandenburg in Eberswalde tauschte sich Infrastrukturstaatssekretär Rainer Genilke mit Vertretern von Städten und Institutionen über die Zukunftsperspektiven für die Kommunen aus. Im Fokus standen dabei die Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie, aber auch die Herausforderungen des Klimawandels und der Digitalisierung.

Rainer Genilke: „Die Corona-Pandemie hat immense Auswirkungen auf unser gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben. Dies betrifft ganz direkt auch Akteure in den Innenstädten, wie beispielsweise Gewerbetreibende und Kulturschaffende, aber auch die Menschen in Wohnquartieren mit besonderem Entwicklungsbedarf und vor allem die Kinder und Jugendlichen.  Dank der positiven Entwicklung der Städte im ganzen Land, bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam die Herausforderungen meistern werden. Die Chancen, die sich durch neue Arbeits- und Wohnortrelationen vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie ergeben, sollten wir nutzen. Dafür sind neue Konzepte für die Stadtentwicklung und Mobilität sowie für weitere Zukunftsthemen wie den Klimawandel oder die Digitalisierung gefragt. Das gilt sowohl für die Innenstädte als auch für die Stadtquartiere mit besonders schwierigen sozialräumlichen Bedingungen. Für diese Themen engagiert sich das Städteforum schon jahrelang mit vielen Projekten und Veranstaltungen. Wir unterstützen dieses Engagement und freuen uns auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit.“

Das Städteforum Brandenburg ist ein freiwilliger Zusammenschluss von Brandenburger Kommunen, Institutionen und kommunalen Akteuren. Mit 44 Mitgliedern ist es die mitgliedsstärkste Arbeitsgemeinschaft von Städten im Land Brandenburg. Gemeinsames Ziel des Städteforums Brandenburg ist die Weiterentwicklung der Innenstädte und damit die Steigerung der Attraktivität, Nutzungsvielfalt, Urbanität und Lebendigkeit der Brandenburger Städte insgesamt. Seit rund fünf Jahren nimmt das Städteforum verstärkt auch Fragen der sozialen Stadtentwicklung, des sozialen Zusammenhalts, von Integration und Teilhabe sowie die Wechselwirkungen zwischen der Entwicklung inner- und randstädtischer Quartiere in den Blick.

Das Land und das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung werden die Kommunen auch weiterhin mit etablierten Instrumenten wie der Städtebauförderung unterstützen, um eine nachhaltige, zukunftsorientierte und krisenfeste Stadtentwicklung zu gestalten.

Mit der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ bieten wir den Kommunen und anderen Akteuren der Stadtentwicklung eine wichtige Plattform für einen intensiven Fachaustausch und die Entwicklung neuer Ideen und Partnerschaften. Zu den acht ausgewählten Modellvorhaben der Landesinitiative „Meine Stadt der Zukunft“ gehören sieben Städte, die auch Mitglied im Städteforum sind (Cottbus, Großräschen, Eberswalde, Neuruppin, Perleberg gemeinsam mit Wittenberge sowie Zossen).  

Eine andere wichtige Plattform für Ideenentwicklung und Austausch haben wir im April 2021 mit dem „Bündnis für lebendige Innenstädte“ ins Leben gerufen – hier wirken neben dem Infrastrukturministerium auch die Industrie- und Handelskammern, der Handelsverband Berlin-Brandenburg, der BBU (Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen) und das Städteforum als Vertreterin der kommunalen Ebene mit. Im Rahmen des Bündnisses wird auch alle zwei Jahre der Innenstadtwettbewerb durchgeführt.

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
21.06.2021
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Datum
21.06.2021