Toolbar-Menü

Hennigsdorf: Tabbert übergibt Förderbescheide für Stadtentwicklungsprojekte

- Erschienen am 15.01.2026 - Presemitteilung Presseinformation

Bauminister Detlef Tabbert hat der Stadt Hennigsdorf heute Fördermittel in Höhe von rund 1,17 Euro für Stadtentwicklungsprojekte aus dem Bund-Länder-Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ ausgereicht. Das Geld soll für die Aufwertung des Stadtteils Hennigsdorf Nord vor allem mit mehr Grünflächen und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität eingesetzt werden. 

Detlef Tabbert: „Dank der guten Verkehrsanbindung gehört Hennigsdorf zu den wachsenden Kommunen im Land. Der Stadt ist es gut gelungen, verschiedene Förderprogramme zu kombinieren. Ein gutes Beispiel dafür ist das Kreativwerk II, dass mit EU-Fördermitteln und Städtebaufördermitteln gefördert wurde.  Mit den Fördermitteln konnte auch die Innenstadt aufgewertet werden. Seit 2023 unterstützen wir die Aufwertung des Wohnquartierts Hennigsdorf Nord, um den Stadtteil attraktiver für die Bewohnerinnen und Bewohner zu machen. Die bewilligten Fördermittel stehen unter anderem für die Umgestaltung von Grün- und Freiflächen in den Wohnhöfen und den Ausbau von Radwegverbindungen bereit.“ 

Bund-Länder-Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung - Lebenswerte Quartiere gestalten (WNE) 

Das Programm „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ unterstützt Städte und Gemeinden bei der Bewältigung des wirtschaftlichen und demografischen Wandels in Gebieten, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten und Strukturveränderungen betroffen sind. Das Programm hilft den Städten und Gemeinden dabei, ihre baulichen Strukturen und den öffentlichen Raum an neue und sich ändernde Bedarfe anzupassen. Es setzt einen Schwerpunkt bei der Brachflächenentwicklung zur Unterstützung des Wohnungsbaus bzw. zur Entwicklung neuer Quartiere sowie bei der Klimafolgenanpassung. 

Fördergebiet „Hennigsdorf Nord“ – Teilprogramm Aufwertung

Im Programmjahr 2025 wurden 1,167 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel bewilligt. Die Mittel sollen unter anderem für 

    • Erwerb und Abriss des Stadtbades
    • den barrierefreien Ausbau des Rundwegs
    • die Erweiterung der Schulhoffläche der Grundschule Nord
    • Gestaltung des Wohnhof 5
    • den Ausbau der Fahrradverbindung in die Straße Fontanesiedlung (Fortführung der innerstädtischen Radhauptroute ausgehend von der Fontanestraße)
    • die Aufwertung des Gebietseingangs durch Neuordnung des gesamten Bereiches mit Verbesserung der verkehrlichen Situation und Schaffung eines gebietsbegleitenden Grünzugs
    • die Verbesserung des öffentlichen Freiraums in südlicher Quartierslage durch Entsiegelung
    • die Aufwertung des Gelben Platzes

eingesetzt werden.

Hennigsdorf hat seit 1991 29,1 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden 120 Millionen Euro für rund 5.000 Wohnungen bewilligt.

Hintergrund Städtebauförderung

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung hat für das Programmjahr 2025 Bundes- und Landesmittel in Höhe von rund 76 Millionen Euro an 69 Kommunen ausgereicht. Diese Mittel stehen bis 2031 in den drei Programmen „Lebendige Zentren“, „Sozialer Zusammenhalt“ sowie „Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ zur Verfügung.

Das Land Brandenburg unterstützt die Kommunen seit 1991 im Rahmen der Stadterneuerung/Städtebauförderung bei ihrer zukunftsgerichteten Entwicklung. Es wurden bisher rund 4,1 Milliarden Euro von Bund und Land zur Verfügung gestellt.

Abbinder

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
15.01.2026