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13.09.2022

| Presseinformation

Verkehrsminister Guido Beermann informiert sich an der B 169 in Sedlitz

Fertigstellung B 169 Sedlitz Senftenberg © MIL
Fertigstellung B 169 Sedlitz Senftenberg © MIL

Anlässlich der Freigabe der B 169 zwischen Sedlitz und Senftenberg (Oberspreewald Lausitz) vor wenigen Tagen, hat sich heute Verkehrsminister Guido Beermann vor Ort über die Sanierung des Streckenabschnitts informiert. Zuvor war es hier zu Tagesbrüchen gekommen, die Schäden auf der Fahrbahn verursacht hatten. Anschließend hatte die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) Bohr- und Verwahrarbeiten durchgeführt. Erst nach Freigabe durch das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) konnten die Straßenbauarbeiten beginnen.

Verkehrsminister Guido Beermann: „Ich freue mich, dass es dem Landesbetrieb und dem beauftragten Bauunternehmen gelungen ist, die im Frühjahr angekündigte Bauzeit einzuhalten. Dies gelang, obwohl die Sanierung keine Routineangelegenheit war. Mit der Verkürzung von Abläufen gelang es, die Straße in vier Monaten fertig zu stellen. Durch diese geringstmögliche Bauzeit konnte die ohnehin schon sehr lange Sperrzeit der Straße weiter reduziert werden.“

Zur vergleichsweise schnellen Umsetzung des Vorhabens hat die Vollsperrung der B 169 zwischen Sedlitz und Senftenberg beigetragen. Auf den zeitraubenden Umbau der Verkehrssicherung und Ampeln bei halbseitiger Sperrung konnte verzichtet werden. Die Vollsperrung war vor allem notwendig, weil die Fahrbahn wegen der Bohrarbeiten beschädigt und deshalb die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet war. Um Schwertransporte zu vermeiden, hatte das Bauunternehmen die entnommenen Erdstoffe und den Schotter auf der gesperrten Straße abgelagert. Auch dadurch wurden die Bauarbeiten deutlich beschleunigt. Mit dem Abraum konnte die Fahrbahn neu aufgebaut werden. Danach wurde die Straße asphaltiert.

In dem Bereich, in dem Bohrungen vorgenommen worden waren, mussten umfangreiche Erdarbeiten auf etwa 500 Meter Länge und einer Tiefe von 2,50 Meter durchgeführt werden. Zur Sicherung des Untergrundes gegen eventuell in der Zukunft auftretende Tagesbrüche, wurden zwei Lagen Geogitter und eine Lage Vliesstoff verlegt.

Die Baustrecke hatte eine Länge von etwa 3,2 Kilometer. Weitere Daten und Fakten:

1. Bauabschnitt

15.200 m²       Entfernen und herstellen Fahrbahnmarkierung

30.400 m²       Entfernen und herstellen Asphaltdeckschicht

30.400 m²       Entfernen und herstellen Asphaltbinderschicht

5.800 m²         Entfernen und herstellen Asphalttragschicht

5.300 m²         Entfernen und herstellen Schottertragschicht

12.800 m³       Boden aufnehmen und lagenweise einbauen

11.400 m²       Einbau des Geogitters

2. Bauabschnitt

5.100 m²         Entfernen und herstellen Fahrbahnmarkierung

13.500 m²       Entfernen und herstellen Asphaltdeckschicht

13.500 m²       Entfernen und herstellen Asphaltbinderschicht

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
13.09.2022
Ident-Nr
Presseinformation
Datum
13.09.2022