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07.10.2022

| Presseinformation

Scandria®Alliance legt neuen Fokus auf städtische Knoten

Generalversammlung Scandria©Alliance 2022 © Tina Merkau
Generalversammlung Scandria©Alliance 2022 © Tina Merkau

Bei der heutigen Generalversammlung der Scandria®Alliance in Potsdam einigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darauf, einen weiteren Schwerpunkt der Initiative auf die Potenziale der Zusammenarbeit städtischer Knoten entlang des ScanMed-Korridors zu legen. Guido Beermann, Vorsitzender der Generalversammlung und Verkehrsminister von Brandenburg, hob dabei ihre gestiegene Bedeutung besonders in der europäischen Verkehrspolitik hervor.

Guido Beermann, Vorsitzender der Generalversammlung der Scandria®Alliance und Verkehrsminister von Brandenburg: „Wir wollen die Scandria®Alliance als aktive und attraktive Kooperationsplattform für Städte und Regionen für klimagerechte und multimodale Mobilitäts- und Transportlösungen weiter festigen. Deshalb erweitern wir unseren Fokus auf die städtischen Knoten entlang des ScanMed-Korridors. Denn Städte enden nicht abrupt an ihren Grenzen, sondern gehen als Teil eines funktionalen Stadtgebiets darüber hinaus. Das sehen wir am Beispiel Berlins und Potsdams, deren Funktionalität in die Randgebiete und verschiedene regionale Knoten ausstrahlen. Diese so genannten ‚urban nodes‘ spielen in der europäischen Zusammenarbeit und gerade für die grenzüberschreitende Verkehrspolitik eine immer größere Rolle. Dem trägt auch der Entwurf der Europäischen Kommission zu den neuen Richtlinien des Transeuropäische Verkehrsnetze (TEN-V) Rechnung. Ich freue mich zudem auf die weitere konstruktive Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission und dem Koordinator für den Skandinavien-Mittelmeer-Korridor, Pat Cox, zu den Belangen städtischer Knoten entlang dieser wichtigen europäischen Nord-Süd-Achse.“

An der Generalversammlung der Scandria®Alliance nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik sowie Verwaltung der Mitgliedsstädte und -regionen sowie der assoziierten Mitglieder des Netzwerks, zum Beispiel Hochschulen, Logistikinitiativen und Clusterorganisationen teil. Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt ‚urban nodes‘ standen auch organisatorische Fragen auf der Agenda. So beschlossen die Mitglieder, das Rotationsprinzip beim Vorsitz durch eine Wahl des/der Vorsitzenden alle zwei Jahre zu ersetzen. Darüber hinaus sollen künftig bis zu zwei Stellvertreter gewählt werden. Die neuen Regularien kamen bereits bei der Veranstaltung zur Anwendung: Minister Guido Beermann wurde als Vorsitzender der Generalversammlung der Scandria®Alliance für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Als seine Vertreterinnen und Vertreter wurden Annette Lindahl Raakil, Vizebürgermeisterin für Planung, Klima und Umwelt des Kreises Viken (Norwegen), Ossi Savolainen, Regionalbürgermeister der finnischen Hauptstadtregion Helsinki-Uusimaa und Åsa Ågren Wikström, stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats des EVTZ Kvarken Council (Finnland/Schweden) gewählt.

Hintergrund:

Die Scandria®Alliance ist eine Kooperationsplattform für Städte und Regionen zwischen Skandinavien und der Adria. Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg hat die Scandria®Alliance 2019 initiiert und seither den Vorsitz inne. Ziel der Allianz ist es, die kürzeste geografische Verbindung zwischen Skandinavien und der Adria als Regionalentwicklungs- und Verkehrsachse zu stärken und gemeinsam an klimagerechten, multimodalen Mobilitäts- und Transportlösungen an der Schnittstelle zur Regionalentwicklung zu arbeiten.

Weitere Informationen zur Scandria®Alliance finden Sie unter: scandria-alliance.eu

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
07.10.2022
Ident-Nr
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Datum
07.10.2022