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06.08.2021

| Presseinformation

Minister Beermann testet neuen Radweg bei Saarmund

Verkehrsminister Guido Beermann macht sich vor Ort ein Bild vom neuen Radweg bei Saarmund. © MIL
Verkehrsminister Guido Beermann macht sich vor Ort ein Bild vom neuen Radweg bei Saarmund. © MIL

Mit der Fertigstellung des neuen Radwegs zwischen Saarmund und Philippsthal wurde nun das regionale Radwegenetz im Bereich Michendorf - Stahnsdorf vervollständigt. Neu entstanden sind hierbei auch drei neue Verkehrsinseln und eine Brücke. Brandenburgs Verkehrsminister Guido Beermann hat sich vor Ort ein Bild von den baulichen Veränderungen gemacht und die Strecke mit dem Fahrrad getestet.

Guido Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung: „Das Fahrrad wird von unseren Bürgerinnen und Bürgern nicht nur gerne in der Freizeit genutzt, sondern zunehmend auch im Alltag. So leistet das umweltfreundliche Verkehrsmittel einen immer wichtigeren Beitrag für die Verkehrswende und den Klimaschutz. Wir wollen diese Entwicklung weiter vorantreiben. Deshalb stehen für den Radverkehr in diesem Jahr rund 30 Millionen Euro zu Verfügung – so viel wie noch nie. Ich freue mich, dass wir in den zurückliegenden beiden Jahren nicht nur den Radweg zwischen Saarmund und Philippsthal sondern auch zwischen Saarmund und Langerwisch fertigstellen konnten. Zudem haben wir den Radweg zwischen Saarmund und Bergholz-Rehbrücke saniert. Das regionale Radwegenetz im Bereich Michendorf - Stahnsdorf ist nun vollständig. Damit erhöht sich auch die Verkehrssicherheit für die Schulkinder, die im Einzugsbereich Philippsthal, Nudow, Schenkenhorst und Saarmund unterwegs sind.“

Gebaut wurde der Radweg im Zuge der Landesstraße L 77 auf einer Länge von 1,8 Kilometern zwischen der Bahnbrücke in Saarmund und dem Ortseingang Philippsthal sowie zwischen dem Ortsausgang Philippsthal und dem Kreisverkehr an der L 79. Neu entstanden sind auch drei neue Verkehrsinseln an der Bahnbrücke, dem Ortseingang und dem Ortsausgang in Philippsthal. Für die Querung des Radweges über das Stöckerfließ wurde eine Brücke errichtet. Die Gesamtbaukosten liegen bei etwa 2,7 Millionen Euro.  Die Baumaßnahmen dauerten von September 2020 bis August 2021.

Zwischen Juni 2020 und März 2021 wurden der Radweg Saarmund-Langerwisch gebaut und Abschnitte der Landesstraße saniert. Die Gesamtkosten für den Bau des Radweges und die Sanierung der L 77 liegen bei etwa 4,5 Millionen Euro. Darin enthalten sind 1,3 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Gemeinde Michendorf ist mit etwa 60.000 Euro beteiligt.

Zudem wurde von Juli bis Dezember 2020 der Radweg Saarmund - Bergholz-Rehbrücke saniert. Anlass waren Wurzelaufbrüche, eine starke Unebenheit durch Risse, Schlaglöcher und Aufwölbungen. Außerdem entsprach die nutzbare Breite nicht mehr den heutigen Erfordernissen. Im Zuge der Instandsetzung wurde der Radweg von 2,00 m auf 2,50 m verbreitert, barrierefrei ausgebaut und beleuchtet. Weiterhin sind auch die Verkehrsinseln am Ortseingang Bergholz-Rehbrücke einschließlich der Fahrbahn saniert worden. Um künftige Beschädigungen durch Wurzelaufbrüche zu vermeiden, wurde in den Waldbereichen senkrecht entlang des Radweges Wurzelschutzfolie eingebaut und als Pilotprojekt ein Teil des Radwegs in Betonbauweise erneuert. Die Baulänge lag bei 1,4 Kilometern und die Kosten bei 1,45 Millionen Euro.

Mit Blick auf den Klimaschutz hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) einen Schwerpunkt auf das Thema Radverkehr gelegt. Dafür stehen 2021 Haushaltsmittel in Höhe von rund 30 Millionen Euro zur Verfügung. Davon sind in diesem Jahr für Investitionen in Radwege an Bundes- und Landesstraßen 20 Millionen Euro vorgesehen. Darüber hinaus stellt der Bund in den Jahren 2021-2023 nochmals rund 30 Millionen Euro für das Land Brandenburg im Rahmen des Sonderprogramms Stadt und Land bereit.

Zudem hat das MIL Ende Januar diesen Jahres eine neue Förderrichtlinie veröffentlicht, mit der Gemeinden, Vereine und Gewerbetreibende bei der Anschaffung von Lastenfahrrädern unterstützt werden. Für das Jahr 2021 wurden dafür 670.000 Euro an Landesmitteln bereitgestellt.

Ident-Nr
Presseinformation
Datum
06.08.2021
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Datum
06.08.2021