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Bund erteilt Baufreigaben für wichtige Bundesfernstraßenprojekte in Brandenburg

- Erschienen am 02.12.2025 - Presemitteilung Presseinformation
Baufreigabe des Bundesverkehrsministers Schnieder für Bundesfernstraßenprojekte © MIL

Der Bund stellt im neuen Bundeshaushalt zusätzliche Mittel für den Erhalt und Ausbau der Verkehrsinfrastruktur zur Verfügung und ermöglicht damit bereits 2025 erste Baufreigaben für Bundesfernstraßenprojekte, von denen auch Brandenburg profitiert. Zu den nun vom Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder angekündigten Maßnahmen gehören die Ortsumfahrung Frankfurt (Oder) im Zuge der B 112 (3. Bauabschnitt) sowie der Abschnitt der A 14 zwischen Wittenberge und Karstädt.

Infrastrukturminister Detlef Tabbert bewertet die Entscheidung des Bundes als wichtiges Signal für die Verkehrsinfrastruktur in Brandenburg: „Die jetzt vom Bund freigegebenen Mittel für die B 112 und die A 14 sind eine sehr gute Nachricht für Brandenburg. Sie verbessern die Erreichbarkeit unserer Regionen, entlasten die Menschen vor Ort vom Durchgangsverkehr und stärken die wirtschaftliche Entwicklung entlang der Korridore. Ich begrüße ausdrücklich, dass der Bund Wort hält und baureife Projekte nun auch tatsächlich in den Bau bringt.“

Bedeutung der B 112-Ortsumfahrung Frankfurt (Oder)

Die Ortsumfahrung Frankfurt (Oder) im Zuge der B 112 ist als dritter Bauabschnitt Teil eines umfassenden Projektes zur Entlastung der Stadt und zur besseren Anbindung an die A 12. Mit der Baufreigabe kann die Planung in die Realisierung übergehen, was zu mehr Verkehrssicherheit, weniger Lärm und einer Verbesserung der Lebensqualität für die Anwohnerinnen und Anwohner beiträgt.

A 14: Lückenschluss im überregionalen Netz

Der Abschnitt der A 14 zwischen Wittenberge und Karstädt ist Teil der Nordverlängerung der Autobahn von Magdeburg über die Prignitz nach Mecklenburg-Vorpommern und gilt als eines der zentralen Autobahnneubauprojekte in Ostdeutschland. Mit der Baufreigabe wird ein weiterer Schritt zum Lückenschluss im Autobahnnetz vollzogen, der die Standortqualität der Region Prignitz deutlich verbessert und neue Impulse für Investitionen und Arbeitsplätze setzt.

Hintergrund: Zusätzliche Bundesmittel für Bundesfernstraßen

Grundlage der Baufreigaben ist der neue Bundeshaushalt, mit dem die Bundesregierung zusätzliche Investitionsmittel für den Erhalt und Ausbau der Bundesfernstraßen bereitstellt. Der Bund verfolgt dabei das Ziel, alle Bedarfsplanprojekte, die baureif sind oder in dieser Legislaturperiode Baureife erreichen, auch umzusetzen; für Brandenburg zählen die jetzt freigegebenen Maßnahmen an der B 112 und der A 14 zu dieser Projektliste.

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Ident-Nr
Presseinformation
Datum
02.12.2025