06.12.2019Denkmal des Monats - Minister Beermann zeichnet Schlosskirche in Altlandsberg aus

Presseeinladung

  • Termin: 7. Dezember 2019
  • Zeit: 15.00 Uhr
  • Ort: Altlandsberg, Kirchplatz 2, Schlosskirche

Die Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen im Land Brandenburg verleiht im Beisein von Minister Guido Beermann die Auszeichnung „Denkmal des Monats" für die Schlosskirche. Das Gebäude wird nach umfangreicher Sanierung seit 2015 als Kultur- und Veranstaltungsort genutzt.

Guido Beermann: „Besondere Gebäude verdienen besondere Aufmerksamkeit. Mit der Auszeichnung als ‚Denkmal des Monats‘ werden seit 2004 ausgewählte Einzeldenkmale oder Gebäudeensembles gewürdigt. Sie wurden beispielhaft saniert und machen in besonderer Weise die vielfältigen baukulturellen Traditionen in Brandenburg erlebbar Die Umgestaltung und Sanierung des Schlossgutes Altlandsberg erfolgte auf der Grundlage eines mit breiter Bürgerbeteiligung entwickelten Nutzungskonzeptes. Für das Engagement unter dem Motto ‚Junge Altstadt‘ wurden die Akteure beim Innenstadtwettbewerb 2014 ausgezeichnet. Die Stadt Altlandsberg hat es hervorragend verstanden, verschiedene Fördermittel für das Gesamtprojekt zu kombinieren.“

Die Sanierung der ostbrandenburgische Kleinstadt Altlandsberg wird bereits seit 1991 aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert und erhielt bisher mehr als 30 Millionen Euro. Die Sanierung in ist bereits weitgehend abgeschlossen. Rathaus, Stadtmauer, Marktplatz und viele Ackerbürgerhäuser wurden saniert. 

Das Schlossviertel Altlandsberg ist das letzte innerstädtische Areal, das nach erfolgreicher Sanierung der historischen Altstadt im Rahmen eines ganzheitlich ausgerichteten Konzepts entwickelt wurde. Das Brau- und Brennhaus bildet gemeinsam mit der Schlosskirche und dem Gutshaus eine Einheit und bereichert das öffentliche Leben in der Stadt.

Schlosskirche ohne Schloss

Altlandsberg besaß ursprünglich ein durch Otto von Schwerin ab 1657 erbautes Schloss, das für Brandenburgs König Friedrich I., der es dann 1708 kaufte, auch als Sommerresidenz diente. Am 12. Juni 1757 brannten das Schloss und Kirche ab. Vom Schloss sind davon nur noch wenige Reste erhalten. Die nun ehemalige Schlosskirche wurde hingegen ab 1768 unter Verwendung von Teilen des abgebrannten Schlosses erbaut. Sichtbarster Beleg ist der Einbau von drei Schlossportalen für den Kirchenbau. Die 1671 geweihte Kirche gilt als eines der wenigen Zeugnisse des Barock in der Region. Seit 1971 fanden in dem Gebäude keine Gottesdienste mehr statt. Bereits ab Anfang der Achtzigerjahre folgten Reparaturarbeiten und Umnutzung durch eine Kunstglaserei. Seit der Übernahme des als Baudenkmal ausgewiesenen Gebäudes 2008 durch Altlandsberg haben die Stadt und ein eigens gegründeter Förderverein die Verantwortung für die Entwicklung des Areals übernommen.

Für die Sanierung der Altlandsberger Schlosskirche wurden Fördermittel von Bund und Land aus dem Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro bereitgestellt.

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