21.10.2019Verknüpfung von Mobilität und erfolgreicher Stadtentwicklung in Cottbus

Pressemitteilung

Mehr Komfort beim Umsteigen, auf den Bahnsteigen und für den Gang in die Stadt – am Bahnhof Cottbus wird sichtbar, wie Verbesserungen für die Mobilität mit der Stadtentwicklung verbunden werden können. In den vergangenen drei Jahren wurden der Bahnhof und sein Umfeld umfassend modernisiert. Bei einer Feierstunde zum Abschluss der Bauarbeiten haben Verkehrsministerin Kathrin Schneider, Vertreterinnen und Vertreter der Deutschen Bahn AG, der Stadt Cottbus und des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) den Umbau des Bahnhofs gewürdigt. Das Land hat das Vorhaben mit etwa 20 Millionen Euro unterstützt.

„Lange haben wir auf diesen Tag hingearbeitet und ich freue mich sehr, dass die Modernisierung des Bahnhofs Cottbus als eines der großen Infrastrukturvorhaben im Land vollbracht ist. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist der Bahnhof attraktiv für alle Fahrgäste und erleichtert den Umstieg vom Fahrrad, dem Auto, dem Bus oder der Straßenbahn in die Züge. Der neue Bahnhofstunnel und das attraktive Umfeld schaffen neue Chancen für die Entwicklung der Stadt rund um den ehemaligen Spreewaldbahnhof. Cottbus ist schon jetzt auf dem Weg diese Potentiale zu heben. Wir haben verschiedene Fördertöpfe gebündelt, um die Umsetzung des Gesamtprojektes zu unterstützen. Der Bahnhof ist wieder eine überzeugende Visitenkarte der Stadt Cottbus,“ sagte Ministerin Schneider.

Der Umbau wurde als ein Gemeinschaftsprojekt der Stadt Cottbus mit dem Unternehmen „Cottbusverkehr“ und der Deutschen Bahn AG durchgeführt. Das Land hat das Vorhaben aus dem Förderprogramm „Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr“ mit etwa 10,7 Millionen Euro unterstützt. Hinzu kamen aus dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau“ etwa 6,2 Millionen Euro. Aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) sind im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs und aus dem Programm „Nachhaltige Stadtentwicklung“ rund 3,3 Millionen Euro bereitgestellt worden.

In den vergangenen drei Jahren sind Verkehrsanlagen im Bahnhofsumfeld modernisiert und barrierefrei umgebaut worden. Dazu gehörte der Bahnhofsvorplatz mit dem zentralen Busbahnhof und der Straßenbahnanbindung sowie Parkflächen für Autos und Fahrräder. Die Bahnsteige wurden erneuert, mit Witterungsschutzdächern ausgestattet und sind jetzt mit Aufzügen erreichbar. Die Wegeleit-, Blindenleit-, Beleuchtungs- und Kommunikationstechnik ist auf dem neuesten Stand. Ein großes Teilprojekt des Umbaus war die Verlängerung des Bahnhofstunnels, der im November vergangenen Jahres eröffnet wurde.

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