13.08.2019Schneider beim Richtfest der „Pankewichtel“ in Bernau

Pressemitteilung

Bauministerin Kathrin Schneider war dabei, als heute die „Pankewichtel“ das Richtfest ihrer neuen Kindertagesstätte feierten. Die Kinder hatten schon die Grundsteinlegung aktiv mitgestaltet. Das neue Gebäude im Stadtumbaugebiet Pankeaue wird mit 2,3 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus den Programmen der Städtebauförderung unterstützt. Der Eigenanteil der Stadt Bernau liegt bei 1,1 Millionen Euro. Neben der Kita werden in dem Gebäude auch Räume für Gruppen und Vereine und ein Ladenlokal untergebracht.

„Bernau wächst. Die soziale Infrastruktur muss mitwachsen. Wir wollen die sozialen Angebote in den Wohnquartieren weiter verbessern. Dazu gehören auch die Sanierung und der Neubau von Schulen und Kitas. Der Neubau der Kita „Pankewichtel“ mit Vereins- und Gruppenräumen ist dafür ein gutes Beispiel. Die Stadt will das innenstadtnahe Umbaugebiet „Pankeaue“ entwickeln. Die ehemaligen Kasernen werden zu Wohnungen umgebaut. Es entstehen auch Parks und Spielflächen. Damit einher geht auch der Neubau des sozialen Zentrums für das Wohnquartier“, sagte Ministerin Schneider. 

Die neue Kita bietet 150 Kindern Platz. Es wird 11 Gruppenräume und mehre Räume zum Werken und Spielen, eine Küche und Essräume geben. Im Frühjahr kommenden Jahres soll das Gebäude fertiggestellt sein.

Im Zuge der Entwicklung des Quartiers, wird auch der nahegelegene „Teufelspfuhl“ saniert. In den 1930er Jahren wurde das Gewässer als Regenrückhaltebecken angelegt und von der Bevölkerung als Bade- und Angelsee genutzt. Eine ehemalige chemische Reinigung hatte das Grund- und Oberflächenwasser massiv belastet. Im Rahmen des Vorhabens sollen um den Teufelspfuhl die Grundwasserleiter auf dem Gelände saniert werden. Die Gesamtkosten betragen knapp 2,5 Millionen Euro. Etwa 1,7 Millionen Euro davon, sind Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), die der Stadt im Rahmen des Stadt Umlandwettbewerbs zur Verfügung gestellt worden sind. Die Sanierung des Geländes soll 2022 beendet sein.

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