Auszeichnung für Tagespflegestättenbau

Außenansicht © WBG Brandenburg

Die neu errichtete Tagespflegestation befindet sich in einem Plattenbau-Innenhof im Brandenburger Stadtteil Nord. Dieser Stadtteil weist ein besonders hohes Durchschnittsalter der Einwohnerschaft auf. Somit trägt die WBG den Herausforderungen des demographischen Wandels Rechnung und schließt eine Bedarfslücke im Stadtteil.

Die Tagespflegestation kann 28 älteren Menschen, aufgeteilt in zwei Gruppen, eine Betreuung anbieten. Zudem wurde durch die Kombination mit einer Begegnungsstätte auch ein Raum für Beratungs-, Veranstaltungs- und Vereinsaktivitäten geschaffen, was wiederum das Miteinander aller Generationen im Wohngebiet unterstützt.

Für die „Zielgruppe“ bedeutet diese Tagespflegestation verbesserte Möglichkeiten, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen. Auch lange Wege werden so vermieden.

Es handelt sich um einen eingeschossigen Bau mit rd. 550 m² Nutzfläche, der zwischen zwei Wohnblöcken in einjähriger Bauzeit errichtet wurde. Mit seinem Baustil bildet der Bau einen schönen, naturfreundlichen Kontrast zu den Wohnblöcken ringsherum. Für die Holzfassade wurde in speziellen Thermoöfen behandeltes und daher besonders beständiges, chemisch unbelastetes Lärchenholz verwendet. Das Gründach sorgt für ein gutes Raumklima und ist gleichzeitig ein Zwischenspeicher für Regenwasser sowie ein schöner Anblick aus den umstehenden Balkonen.

Dieser Neubau trägt zur Aufwertung des Stadtteils bei.

Betreiber und Mieter ist seit 2018 das Senioren- und Pflegezentrum Brandenburg (SPZ). 

Der BBU Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. vergibt mehrmals im Jahr das Qualitätssiegel „Gewohnt gut – fit für die Zukunft“ an beispielhafte, nachahmenswerte Projekte. Schirmherrin ist Ministerin Kathrin Schneider.