Stadtentdecker auf den Spuren europäischer Baugeschichte

Potsdamer Stadtentdecker © Alexander Paul

Potsdams Alter Markt und sein Umfeld ist einer der landesweiten Brennpunkte der Diskussion um Baukultur. Das haben Schülerinnen und Schüler zum Anlass genommen, im Projekt „Die Stadtentdecker“ der 11. Klasse am Potsdamer Leibniz-Gymnasium Ideen und Vorschläge für ihre Stadt zu erarbeiten. Unterschiedliche Herangehensweisen des Umgangs mit dem kulturellen Erbe kamen dabei zur Sprache, also vom Abriss bis hin zu originalgetreuer, kritischer oder postmoderner Rekonstruktion.

Wieder hat die Brandenburgische Architektenkammer die Vorbereitung und Durchführung dieser Auseinandersetzung mit Fachkompetenz unterstützt. Und das MIL hat im Rahmen des Förderprogramms Die Stadtentdecker“ geholfen, die Finanzierung zu sichern. Ministerin Kathrin Schneider ist anwesend, wenn am 14. September 2018 um 16 Uhr das Ergebnis des Schulprojekts im Potsdamer Bildungsforum Potsdam präsentiert und in der anschließenden Gesprächsrunde erörtert wird.

Begleitet vom Architekten Alexander Paul konzentrierte sich die Projektarbeit der Oberstufenschüler auf das nun freigeräumte Fachhochschulareal mit dem Staudenhof. Aber auch die angrenzenden Innenstadtbereiche wurden bearbeitet. Die Schülerentwürfe greifen die Potsdamer Tradition der "Architekturkopie" an neu entworfenen Gebäuden mit eigenen stadträumlichen Qualitäten auf und entwickeln diese weiter.

Die Ideen und Anregungen der Schülerinnen und Schüler werden nun der Stadtverwaltung präsentiert, so dass ein öffentliches Gespräch mit Verantwortlichen und Entscheidungsträgern zustande kommen kann. Die Förderung durch das MIL setzt genau an diesem Punkt an: Gute Stadtentwicklung braucht Partizipation. Schulen sind auch dafür ein wichtiger Lernort. Weitere Informationen zum Stadtentdeckerprojekt finden Sie rechts unter „externe Links“.

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Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur

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