Lehniner Stadtentdecker finden Ideen zur Gemeindeentwicklung

Stadtentdecker bei der Abschlusspräsentation © Anja Kotlan

Den Auftakt des Schulprojektes in Lehnin stellte für die Schülerinnen und Schüler der gemeinsame Spazierganges in ausgewählten Teilen der Gemeinde mit ihrer Lehrerin und dem projektbegleitenden Architekten dar. Vor allem sollten sie ihre Aufmerksamkeit auf Auffälligkeiten und Besonderheiten richten.

Ihre Beobachtungen sammelten die Kinder in der anschließenden Projektphase in der Schule. Dabei stellte sich immer deutlicher raus, dass es den Siebtklässlern an Gemeinschafts- und Erlebnisflächen im Gemeindegebiet mangelt. Daraufhin entwickelten sie in Teams unterschiedliche Projektideen, um die Lehnin wieder attraktiver für junge Leute zu machen.

Vier Projektteams fertigten unter Einsatz verschiedener Materialien zur Visualisierung ihrer Ideen Modelle an, darunter ein „Fun Steg“ am Gohlitzsee, ein „Rolling Fun Skatepark“, ein Spielplatz in Nahmitz und ein neues Stadttor für Lehnin. Eine andere Gruppe setzte ein Filmprojekt über eine Zeitreise vom 19. ins 21. Jahrhundert um und nahm dabei die unterschiedlichen Lebensweisen unter die Lupe.

Im anschließenden Stadtentdecker-Gespräch nutzten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, ihre Wünsche und Vorstellungen vor allem gegenüber dem Lehniner Bürgermeister, Herrn Brückner, zu artikulieren. Herr Brückner zeigte sich sichtlich angetan von den Ideen der Kinder und stellte in Aussicht, sich ihren Wünschen anzunehmen. Für einige der vorgestellten Projektideen sah er sogar zeitnah Umsetzungschancen, beispielsweise für den Spielplatz im Ortsteil Nahmitz.

Um die Projektergebnisse der Kinder auch über die Abschlusspräsentation hinaus zu würdigen, sollen sie zunächst Mitschülern/-innen in der Schule zugänglich gemacht haben. Darüber hinaus sollen die Arbeiten in den Fachausschüssen des Gemeinderats vorgestellt werden.

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Referat 22: Bautechnik, Energie, Bau- und Stadtkultur

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