Potsdamer Stadtentdecker gehen ans Wasser

Schüler des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums bei Projektdiskussion © Brandenburgische Architektenkammer

Die Schülerinnen und Schüler aus dem Grundkurs Kunst wählten in eigener Verantwortung das Thema Wasser für ihr Stadtentdecker-Projekt aus. Wasser in seinen verschiedenen Facetten, sei es in Form von Seen und Wasserläufen oder in Verbindung mit Ingenieurbauwerken wie Brunnen und Brücken, stellt für sie das zentrale Merkmal ihrer Heimatstadt dar.

Die Jugendlichen begaben sich auf Basis dieser Themenwahl mit ihrer Lehrerin und dem projektbegleitenden Architekten, Herrn Peter Neideck, auf gemeinsame Erkundungstour an die Potsdamer Havelufer und stellten fest, dass diese oftmals nicht ausreichend erschlossen und erlebbar sind. In Kleingruppen bearbeiteten die Schülerinnen und Schüler anschließend die von ihnen gewählten Projektorte mit dem Ziel einer Nutzungsqualifizierung. Dafür bauten sie Modelle, um ihre Ideen zu veranschaulichen.

Ein besonderes Augenmerk legten gleich mehrere Kleingruppen auf den Hinzenberg an der Neustädter Havelbucht, der aus ihrer Sicht trotz unmittelbarer Nähe zum Lustgarten schlecht zugänglich ist und einen mangelhaften Freizeitwert aufweist. Insgesamt fehlt es den Jugendlichen an den von ihnen gewählten Projektorten v. a. an gastronomischen Angeboten, Freizeitflächen und Sitzgelegenheiten.

Im anschließenden Stadtentdecker-Gespräch berichteten die Schülerinnen und Schüler von den gesammelten Projekterfahrungen. Besonders gefielen ihnen die neuen Formen des Arbeitens, das eigenständige Entwickeln der Projektideen, die Selbstorganisation und der Einsatz neuer Materialien im Zuge des Modellbaus. In der Möglichkeit, ihre Modelle in einer öffentlichen Abschlusspräsentation zu zeigen, sahen die Jugendlichen eine besondere Wertschätzung.

Die Schulleitung des Helmholtz-Gymnasiums entwickelt bereits Ideen zur Weiternutzung der Modelle.