"Kleine Adler für sichere Schulwege"

Kinder untersuchen ihr Schulumfeld

© Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg

Nach dem Motto "Hilfe zur Selbsthilfe" können seit 10 Jahren Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Projekts „Kleine Adler für sichere Schulwege" ihr eigenes Schulumfeld überprüfen. Dabei sollen sie mögliche Gefahrenstellen aufdecken und diese dokumentieren. Durch die Erkundungen werden die Schüler für mögliche Risiken und Gefahren auf ihrem Schulweg sensibilisiert.

Konzipiert wurde das Projekt durch das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg für Kinder der Klassen fünf und sechs. In diesem Alter sind den Kindern häufig wichtige Elemente, wie Verkehrszeichen und Vorfahrtsregeln aus der Fahrradausbildung der vierten Klasse nicht mehr präsent.

Das Projekt „Kleine Adler für sichere Schulwege“ eignet sich daher hervorragend, um dieses Verkehrswissen aufzufrischen. Zudem sollen die Kinder Gefahrenstellen auf ihrem persönlichen Schulweg dokumentieren. Die Daten werden im Anschluss an zuständige Behörden weitergegeben; die aus einem kindlichen Blickwinkel aufgenommenen Anregungen, können für die Arbeit der Verwaltungen einen wertvollen Beitrag leisten.

Durch das Projekt konnten in den letzten Jahren schon viele Verbesserungen in der Infrastruktur auf den Schulwegen vorgenommen werden; angefangen von einem Heckenschnitt (um die Sichtbeziehungen im Kreuzungsbereich zu verbessern), der Öffnung von weiteren Zugängen zu Schulen, bis hin zur Einrichtung von Querungshilfen, überdachten Bushaltestellen oder Elternhaltestellen in Schulnähe. Häufig konnten dafür sogar Fördermittel des MIL für Schulwegsicherung bereitgestellt werden.

Unterstützt wird das Projekt von vielen Partnern, wie der Polizei Brandenburg, der Landesverkehrswacht Brandenburg und der Unfallkasse Brandenburg. Nähere Informationen zum Projekt und den letzten Erkundungen finden Sie hier auf dieser Seite in der nebenstehenden Textbox.