Nachhaltiges Planen und Bauen

Aufbauvariante einer Hausaußenwand aus Holzkonstruktion, Strohballen, Strohmatten und Lehmputz Bauen mit Strohballen © Dirk Homann

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) setzt sich für den Schutz natürlicher Ressourcen ein. Das Nachhaltige Planen und Bauen kann hierzug wichtige Beiräge leisten.

Für das MIL ist Nachhaltiges Planen und Bauen von großer Bedeutung, weil sich dabei baukulturelle und bautechnische Planungsansätze ergänzen und ein Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Reduzierung umweltschädigender Emissionen und zur Energieeinsparung geleistet wird.

Seit dem Jahr 2014 kooperiert das MIL hierzu eng
mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen
Ingenieurkammer. Auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung veranstalten die Partner jährlich vier gemeinsame Fachtagungen
und Workshops. Dabei werden aktuelle Entwicklungen präsentiert und Diskussionsanstöße
zur Vertiefung der Fachthemen gegeben.Kammerpräsidenten unterzeichnet.

Nachhaltiges Planen und Bauen umfasst alle ökonomischen, ökologischen und sozio-kulturellen Aspekte des Bauens. Es wird also der Blick nicht nur auf das zu erstellende oder zu sanierende Gebäude gerichtet, sondern auch das städtebauliche Umfeld betrachtet.

Nachhaltiges Bauen ist mehr als energiesparendes Bauen. Zum Ressourcen sparenden Bauen werden vorzugsweise natürliche, recyclingfähige Baustoffe verwendet. Zur Ermittlung der Gesamtkosten werden dabei nicht nur die Baukosten, sondern auch die Unterhaltungskosten für den Nutzungszeitraum der Gebäude betrachtet. Mit dieser sogenannten Lebenszyklusbetrachtung kann gezeigt werden, welche Bauweisen und Baustoffe im besonderen Maße nachhaltig sind.

Weiterführende Beiträge:

  • Vierter Brandenburgischer Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

    Podiumsdiskussionsteilnehmer © MIL

    Zusammen mit der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Brandenburgischen Architektenkammer hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung am 30. September 2020 bereits zum vierten Mal zum Brandenburgischen Tag des nachhaltigen Planens und Bauens eingeladen. Die Veranstaltung fand dieses Jahr unter ganz besonderen Bedingungen statt.

  • Dritter Brandenburgischer Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

    Ministerin Schneider im Gespräch © MIL

    Zusammen mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer hat das MIL am 5. September 2019 zum dritten Mal zum Brandenburgischen Tag des nachhaltigen Planens und Bauens eingeladen. Zu den Schwerpunktthemen „Baukultur“ und „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ konnten in den Räumen der Investitionsbank des Landes Brandenburg 130 Teilnehmende begrüßt werden.

  • Zweiter Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

    Podiumsdiskussion mit Ministerin Schneider zum 2. Tag des nachhaltigen Planen und Bauens © MIL

    Zum zweiten Mal hat das MIL gemeinsam mit der Brandenburgischen Architektenkammer und der Brandenburgischen Ingenieurkammer zum Tag des nachhaltigen Planens und Bauens eingeladen. Die Resonanz war sehr gut: mehr als 140 Teilnehmende konnten die Kooperationspartner des nachhaltigen Planens und Bauens im Land Brandenburg in den Veranstaltungsräumen der Investitionsbank des Landes Brandenburg begrüßen.