23.10.2020Städtebaufördermittel für Bad Freienwalde

Pressemitteilung

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat heute der Stadt Bad Freienwalde Fördermittel in Höhe von 350.000 Euro für weitere Stadtentwicklungsprojekte übergeben. Bund und Land stellen aus den neuen Programmen „Lebendige Zentren“ und „Sozialer Zusammenhalt“ Geld unter anderem für soziale Projekte, die Sanierung von Einzeldenkmalen und die Neugestaltung der Bundesstraße im Sanierungsgebiet bereit.

Staatssekretär Rainer Genilke: „Bad Freienwalde ist eine der Städte mit historischem Stadtkern in Brandenburg und wird bereits seit 1991 mit Fördermitteln des städtebaulichen Denkmalschutzes bei der Sanierung der historischen Bausubstanz unterstützt. Das kann man überall in der Stadt sehen. Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste und vor allem Erholungssuchende des Moorheilbades fühlen sich wohl in der Stadt. Um jedoch den Status als Kurort langfristig zu erhalten, ist der Abriss der den Stadtkern durchschneidenden Brücke der Bundesstraße B 158 und eine ebenerdige Verkehrslösung erforderlich.  Hierbei wollen wir die Stadt unterstützen. Es stehen Fördermittel zur Verfügung, sobald das Planungsrecht von der Stadt geschaffen ist. Außerdem wollen wir Fördermittel für die Stärkung des sozialen Zusammenhalts bereitstellen. Dazu gehören die Weiterentwicklung des Bahnhofensembles und der Ausbau der Landgrabenpromenade.“  

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung bewilligt für das Programmjahr 2020 350.000 Euro Bundes- und Landesmittel in folgenden Teilprogrammen:

Lebendige Zentren (LZ)

Im Sinne der Zielstellungen der bisherigen Programme „Aktive Stadtzentren“ und „Städtebaulicher Denkmalschutz“ werden mit dem neuen Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Stadt- und Ortskerne“ die Anpassung, Stärkung und Revitalisierung und der Erhalt von Stadt- und Ortskernen, historischen Altstädten, Stadtteil- und Ortszentren, die Profilierung und Standortaufwertung sowie der Erhalt und die Förderung von Nutzungsvielfalt unterstützt. Ziel ist die Entwicklung der Zentren zu attraktiven und identitätsstiftenden Standorten für Wohnen, Arbeiten, Wirtschaft und Kultur.

Die Stadt Bad Freienwalde erhält 50.000 Euro Bundes- und Landesmittel für die Fortführung bereits begonnener Vorhaben und unter anderem zur Verbesserung des Eingangsbereiches ins Sanierungsgebiet (Gesundbrunnenstraße / Königsstraße und Ausbau Kreuzungsbereich Hochstraße).

Sozialer Zusammenhalt (SZH)

Das Ziel des neuen Städtebauförderungsprogramms „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten“ ist die Stabilisierung und Aufwertung städtebaulich, wirtschaftlich und sozial benachteiligter und strukturschwacher Stadt- und Ortsteile. Damit soll u.a. ein Beitrag zur Erhöhung der Wohn- und Lebensqualität und Nutzungsvielfalt, der Integration aller Bevölkerungsgruppen und zur Stärkung des Zusammenhalts in der Nachbarschaft geleistet werden. Das Programm bündelt die Aktivitäten einer sozialen Stadtentwicklung und zeichnet sich vor allem durch seinen interdisziplinären Ansatz aus. Quartiersmanagement und die Mobilisierung von Teilhabe und ehrenamtlichem Engagement werden stärker betont.

Die Stadt Bad Freienwalde erhält 300.000 Euro Bundes- und Landesmittel für die Fortführung der Umgestaltung des Bahnhofsensembles, einen Skatepark, die Landgrabenpromenade und das Quartiersmanagement.   

Insgesamt hat Bad Freienwalde seit 1991 43,5 Millionen Euro für die Stadtentwicklung/Stadterneuerung erhalten. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden seit 1991 rund 26 Millionen Euro für 500 Wohnungen in Bad Freienwalde bewilligt.

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