30.09.20204. Brandenburgischer Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

Pressemitteilung

Brandenburg bekennt sich zu ökologischem Bauen 

Zum vierten Mal hat das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zusammen mit der Brandenburgischen Ingenieurkammer und der Brandenburgischen Architektenkammer zum Tag des nachhaltigen Planens und Bauens nach Potsdam eingeladen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die politischen Rahmenbedingungen und praktische Beispiele für ressourcenschonendes Planen und Bauen. 

Bauminister Guido Beermann: „Auch in Zeiten der Corona-Pandemie bleibt nachhaltiges Planen und Bauen ein wichtiges Thema. Das spiegelt sich auf allen politischen Ebenen wider. Zum Beispiel wollen wir mit der Neuregelung der Brandenburgischen Bauordnung den Weg für ein modernes, schnelleres und umweltfreundlicheres Bauordnungsrecht freimachen. Damit wird zum Beispiel innovatives Bauen mit Massivholz in allen Gebäudeklassen bis zur Hochhausgrenze möglich. Im November tritt zudem das neue Gebäudeenergiegesetz des Bundes in Kraft, dessen Vollzug auch im Land Brandenburg geregelt werden muss. Es trifft Vorgaben zu energetischen Anforderungen an Neubauten, an Bestandsgebäude und an den Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden und bietet neue Fördermöglichkeiten für den Bau besonders energieeffizienter Gebäude. Auch auf europäischer Ebene rückt das Thema ökologisches Planen und Bauen immer mehr in den Fokus.“

Matthias Krebs, Präsident der Brandenburgischen Ingenieurkammer: „Corona und Tesla zeigen, zu welchen Schritten wir in Brandenburg in der Lage sind. Nur mit dieser Entschlossenheit, dem notwendigen Augenmaß und mit Lösungen können wir auch den CO2 Anteil begrenzen.“

Christian Keller, Präsident der Brandenburgischen Architektenkammer: „Von der Stadtplanung, über die Quartiersversorgung bis hin zur Effizienz unserer Häuser im Detail – nachhaltige Planung berücksichtigt alle Ebenen gleichermaßen. Der 4. Tag des nachhaltigen Planens und Bauens stellt deshalb den fachlichen Austausch zu diesen wichtigen Themen in den Mittelpunkt.“ 

Der Tag des nachhaltigen Planens und Bauens fand in diesem Jahr coronabedingt sowohl vor Ort als auch online statt und richtete sich insbesondere an Architektinnen und Architekten, Ingenieure und Ingenieurinnen sowie Beschäftigte aus den Bau- und Planungsämtern der Kommunen. Fast 200 Angemeldete nutzten die Möglichkeit, die Veranstaltung per Livestream zu verfolgen. Damit wurde die Resonanz der vergangenen Jahre weit übertroffen.                      

Nach der Begrüßung durch Minister Beermann informierte Prof. Alexander Rudolphi, Präsident der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in seinem Vortrag über „Wege zu nachhaltigen Gebäuden“. Gelegenheit für einen fachlichen Austausch bot die anschließende Podiumsdiskussion mit Minister Guido Beermann, Prof. Alexander Rudolphi, Matthias Krebs und Christian Keller. Sie gingen dabei unter anderem der Frage nach, wie eine verantwortliche Politik für ein ökologisches Umsteuern im Baubereich aussehen kann. Daneben hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit drei Fachforen zu besuchen.

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