31.07.2020Brückenkopfkreuzung in Finsterwalde fertig

Pressemitteilung

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat heute in Finsterwalde (Elbe-Elster) an der Verkehrsfreigabe für den innerstädtischen Knotenpunkt Brückenkopfkreuzung teilgenommen. Für das gesamte Vorhaben „Sanierung Berliner Straße“ wurden 1,3 Millionen Euro Städtebaufördermittel aus dem Programm „Aktive Stadtzentren“ von Bund, Land und Kommune eingesetzt.

Staatssekretär Rainer Genilke: „Ich freue mich, dass mit der heutigen Einweihung des Kreuzungsbereichs die mehrjährige Sanierung der Berliner Straße abgeschlossen wurde. Damit ist die Innenstadt besser erreichbar und die geplante Umgestaltung der Bahnhofsstraße kann in Angriff genommen werden. Ziel ist eine attraktive Verbindung zwischen Bahnhof und Innenstadt. Wir wollen Finsterwalde weiter bei der erfolgreichen Stadtentwicklung unterstützen und führen die Förderung im Programm ‚Lebendige Zentren‘ fort. Neben diesen wichtigen Investitionen im öffentlichen Raum konnten wir bereits im Januar EU-Mittel für die Sanierung und Umgestaltung der ehemaligen Schäfer‘schen Textilfabrik bewilligen.“

Das Vorhaben „Berliner Straße“ einschließlich Brückenkopfkreuzung ist ein Förderschwerpunkt im Rahmen des Programms „Aktive Stadtzentren“.  Der erste und zweite Bauabschnitt wurde bereits 2016-2018 realisiert.  Für die Umsetzung des dritten Bauabschnitts (Kreuzungsbereich) war die Fertigstellung der Ortsumfahrung der B 96 eine wichtige Voraussetzung. Die neue Strecke, die Ende 2018 fertiggestellt werden konnte, entlastet vor allem vom Schwerverkehr. Mit dem Bau wurden auch die innerörtlichen Knotenpunkte sicherer. Die freiwerdenden Räume haben die weitere städtebauliche Entwicklung der Innenstadt ermöglicht.

Mit dem nun fertiggestellten Kreuzungsbereich ist nicht nur die Sanierung/Umgestaltung des öffentlichen Raumes der gesamten Nord-Süd-Achse Berliner Straße, Leipziger Str. /Oskar-Kjellberg-Straße realisiert, sondern auch ein wichtiger Teil der Verbindung vom Bahnhof zur Innenstadt/Markt und der Haupteinkaufsstraße.

Zur Umsetzung der Gesamtzielstellung – Verbindung Innenstadt und Bahnhof sowie Integration des Bahnhofes einschließlich Bahnhofsumfeld wird die jetzt mögliche Umgestaltung der Bahnhofstraße beitragen. Das Vorhaben ist förderfähig.

Finsterwalde ist Mittelzentrum, Bestandteil des Regionalen Wachstumskerns (RWK) Westlausitz und Bestandteil des Mittelbereiches Sängerstadtregion. Seit 1992 wurde die Stadtentwicklung in Finsterwalde aus verschiedenen Landesbauprogrammen und Bund-Länder-Programmen unterstützt, insgesamt wurden Zuwendungen in Höhe von rund 39 Millionen Euro von Bund und Land bereitgestellt. Darüber hinaus ist der Einsatz von Mitteln der Wohnraumförderung seit 1991 für die erfolgreiche Stadtentwicklung von großer Bedeutung. Es wurden rund 36 Millionen Euro bewilligt.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) aus dem Jahr 2009 wurde 2015 fortgeschrieben und ist die Grundlage der weiteren Stadtentwicklung. Darin wird das Ziel formuliert, die mittelzentralen Funktionen zu stabilisieren und die Innenstadt zu stärken. Räumlicher Schwerpunkt ist der gesamte Bereich der Innenstadt, der südlich der Bahnlinie beginnt und bis zum Schlosspark reicht.

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