21.07.2020Neues Natur-Erlebniszentrum Döberitzer Heide wird gefördert

Pressemitteilung

Die ehemalige sowjetische Kommandantur am Rande der Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide in Wustermark soll zu einem Besucherzentrum umgebaut werden. Dafür erhält die Heinz-Sielmann-Stiftung im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung EU-Fördermittel in Höhe von über drei Millionen Euro.

Bauminister Guido Beermann: „Das neue Besucherzentrum macht Natur noch besser erlebbar. Damit sollen die Besucherinnen und Besucher für die Belange der Natur und die Anforderungen des Klimaschutzes sensibilisiert werden. Mit diesem umfassenden Informationsangebot leistet die Heinz-Sielmann-Stiftung einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz sowie den Erhalt der Biotope in der Döberitzer Heide. Sie unterstützt so das Land Brandenburg bei der Erfüllung der europäischen Naturschutzrichtlinie und der dynamischen Entwicklung unserer ländlichen Räume. Deshalb freue ich mich, der Stiftung einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 3,4 Millionen Euro überreichen zu können.“

Das Projekt in der Döberitzer Heide in Wustermark beinhaltet den Umbau der ehemaligen sowjetischen Kommandantur am Rande der Sielmanns Naturlandschaft zu einem Besucherzentrum. Geplant ist zudem eine interaktive Ausstellung zu den europaweit geschützten Pflanzen- und Tierarten. Eine auf Augmented Reality basierende App soll die Besucherinnen und Besucher von der Ausstellung in die Landschaft führen, individuelle Interessen berücksichtigen und Informationen bei Bedarf bereitstellen. Die Ausstellung und Besucherlenkung sollen eng mit der Landschaftspflege verbunden sein. Im Fokus des Projekts der Heinz-Sielmann-Stiftung steht der unmittelbare Bezug zum Natura 2000 Gebiet, dem Schutzgebietsnetz der Europäischen Union zum Erhalt wildlebender Pflanzen- und Tierarten und ihrer natürlichen Lebensräume, zu dem auch die Döberitzer Heide zählt.

Die Heinz-Sielmann-Stiftung ist Kooperationspartner der Strategie »potsdam.und.partner: gemeinsam.natürlich.verbunden« um den LeadPartner Landeshauptstadt Potsdam. Die Strategie will Impulse für die Weiterentwicklung der Region liefern: Intelligente Maßnahmen sollen die umweltgerechten Verkehre und den Umweltverbund stärken. Gleichzeitig sollen ungenutzte oder belastete Flächen mit umweltgerechter Altlastensanierung und neuen, effizienten Energieversorgungssystemen für die Nachnutzung vorbereitet werden.

Als Teil der Strategie wird das Projekt in der Döberitzer Heide im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs des Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung mit Mitteln in Höhe von 3,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Stiftung finanziert den Umbau mit einem Eigenanteil von rund 1,9 Millionen Euro.

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