Attraktiver Blickfang in Werders Innenstadt

Gebäude vor der Sanierung © Nils Apitz

Das Haus wurde zu DDR-Zeiten als Sitz der SED-Kreisleitung genutzt, später von der Sparkasse und zeitweilig auch als Sitz der Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder (HGW). 2015 hat die HGW als Eigentümerin eine umfassende Modernisierung des Gebäudes durchgeführt. Dieses Vorhaben wurde mit knapp 100.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert.

Das Haus mit Souterrain sowie Erd- und Dachgeschoss erstrahlt seitdem wieder in seinem ursprünglichen Aussehen mit Holzfenstern, Gauben und Dreiecksgiebeln. Die stadtbildprägende Klinkerfassade ist ein echter Hingucker. Durch Grundrissänderungen und Ausbau des Dachbodens sind zwei Gewerbeeinheiten und drei Wohnungen geschaffen worden. Diese sind auch mit Fußbodenheizung und Balkonen an der Rückseite ausgestattet und erfüllen damit moderne Wohnansprüche.

Die Sanierung überzeugt durch eine gelungene städtebauliche und architektonische Aufwertung. Zugleich ist es ein Beispiel dafür, wie modernes Wohnen und Arbeiten in historischer Kulisse unter einem Dach möglich sind. Insgesamt trägt die Modernisierung damit maßgeblich zur Innenstadtbelebung bei und schafft attraktive Wohnangebote in der Werderaner Altstadt.

Die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen stellt weitere Informationen zum Denkmal des Monats zur Verfügung. Die Informationen dazu finden Sie rechts unter dem angegebenen Link.