Neue Büros stärken Templiner Altstadt

Gebäude vor der Sanierung © Sigrid Werner

Das um 1900 errichtete Eckgebäude im südlichen Eingangsbereich des Sanierungsgebietes in der Templiner Altstadt hat stadtbildprägenden Charakter. Es ist durch seine Höhe und Giebelgestaltung im Bild der Stadtsilhouette deutlich zu erkennen.

Zu DDR-Zeiten diente es als SED-Kreissitz. Nach der Wende wurde es zum Verwaltungssitz für das Amt Templiner Land, welches bis zur kommunalen Gebietsreform bestand. Nach dem Auszug der Verwaltung im Jahre 2003 wurde das städtische Objekt bis zum Beginn der Sanierung 2018 als Gewerbegebäude vermietet.

Die Kosten für die umfassende Sanierung betragen insgesamt fast 1,65 Mio. Euro. Davon wurden rund 1,32 Mio. Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ gefördert.

Das gesamte Gebäude wurde entkernt. Aufgrund schlechter Bausubstanz waren teilweise Abrissarbeiten notwendig, um wieder eine Verwaltungsnutzung mit zeitgemäßen Standards zu ermöglichen. Neben der grundhaften Sanierung erfolgt eine Anpassung an die Anforderungen zur zukünftigen Nutzung des Objektes als Kreisgeschäftsstelle für das Deutsche Rote Kreuz e. V. (DRK), indem der Einbau eines Aufzuges und die Errichtung weiterer Baulichkeiten auf dem Nachbargrundstück vorgenommen wurden.

Mit dieser Sanierung erstrahlt nunmehr auch das letzte stadteigene Gebäude im Sanierungsgebiet im neuen Glanz.

Die Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischen Stadtkernen stellt weitere Informationen zum Denkmal des Monats zur Verfügung. Die Informationen dazu finden Sie rechts unter dem angegebenen Link.