11.03.2020Umgestaltung des Clara-Zetkin-Parks in Wittenberge startet

Pressemitteilung

Baustaatssekretär Rainer Genilke hat heute in Wittenberge den ersten Spatenstich für den Umbau des Clara-Zetkin-Parks vorgenommen. In die Umsetzung dieses Infrastrukturprojektes des Stadt-Umland-Wettbewerbs fließen mehr als eine Million Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und weitere Mittel von Bund und Land aus der Städtebauförderung in Höhe von rund 143.000 Euro.

Staatssekretär Rainer Genilke: „Wittenberge ist es in den vergangenen Jahren gut gelungen, verschiedene Förderprogramme zu kombinieren. Das kann man überall in der Stadt sehen. Bereits in den vergangenen Förderperioden wurden EFRE-geförderte Vorhaben umgesetzt. Mit dem Historischen Lokschuppen, den Außenanlagen am Bürgerzentrum und den Abschnitten der Elbuferpromenade inklusive Hochwasserschutz finden sich bereits viele geförderte Projekte in Wittenberge. Mit den Kooperationspartnern arbeitet Wittenberge seit 2015 gemeinsam an der Verwirklichung der Stadt-Umland-Strategie ‚Ankommen und hierbleiben – familienfreundliche Region Westprignitz‘. Mit dem integrierten und gebündelten Mitteleinsatz von Fördergeldern aus drei europäischen Fonds wollen wir das unterstützen. Der Clara-Zetkin-Park ist Teil des geplanten grünen Stadtrings, mit dem für die Wittenberger Bürgerinnen und Bürger sowie für die Gäste der Stadt ein attraktives innerstädtisches Erholungsgebiet entwickelt wird.“

Sanierung und Umgestaltung Clara-Zetkin-Park

Gegenstand der Förderung ist die Aufwertung der öffentlichen Freifläche „Clara-Zetkin-Park“ im nördlichen Teil der Wittenberger Innenstadt. Mit der umfassenden Aufwertung wird der Park als attraktives innerstädtisches Erholungsgebiet wiederhergestellt und deutlich verbessert. Bestandteile sind unter anderem die barrierefreie Gestaltung des Wegesystems, die Erneuerung der Wegedecke sowie generationsübergreifende Verweil- und Aktivitätsangebote, wie beispielsweise eine Wasserspielanlage, eine Spiellandschaft und ein Fitnessplatz. Die Gesamtkosten betragen rund 1,4 Millionen Euro. Aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden 1,14 Millionen Euro und aus Stadtumbaumitteln rund 143.000 Euro bereitgestellt. 

Stadt-Umland-Kooperation „Ankommen und hierbleiben – familienfreundliche Region Westprignitz“

Die Kooperation um den Lead Partner Wittenberge wurde im Stadt-Umland-Wettbewerb im Schnellläuferverfahren bereits im September 2015 ausgewählt. Kommunale Kooperationspartner sind: Stadt Perleberg, Gemeinde Karstädt, Amt Bad Wilsnack/Weisen, Amt Lenzen, Gemeinde Plattenburg, Landesamt für Umweltschutz, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV). Für die Umsetzung ihrer EFRE-Vorhaben wurden rund zehn Millionen Euro EFRE-Mittel in Aussicht gestellt.

Die Stadt-Umland-Strategie „Ankommen und hierbleiben – familienfreundliche Region Westprignitz“ will die Westprignitz als eine der bevölkerungsärmsten und am dünnsten besiedelten Regionen Brandenburgs zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg als attraktiven und gesunden Wohn- und Lebensstandort für junge Familien positionieren. Dazu sollen die städtischen Räume der Kooperationspartner attraktiver gestaltet und die zentralörtlichen Funktionen des Mittelbereichs gestärkt werden.

Bisher wurden bewilligt:

  • 5 EFRE-Vorhaben mit rund 8,6 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
  • 15 kleinere und mittlere Unternehmen mit rund 519.000 Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
  • 6 Vorhaben mit rund 502.000 Euro aus dem Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums
  • 1 Vorhaben mit rund 520.000 Euro Europäische Sozialfonds

Hintergrundinformation

Am Stadt-Umland-Wettbewerb haben sich Ober- oder Mittelzentren, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich eine Kooperation bilden, beteiligt. Städte und die sie umgebenden Gemeinden haben Kooperationsprojekte für die Themenfelder Infrastruktur und Umwelt, Energie und Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus entwickelt. Die Vorhaben müssen den Anforderungen der drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) entsprechen und werden von den Kooperationspartnern kofinanziert.

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