Ahrensfelde und Werneuchen starten zweite Phase der gemeinsamen Entwicklungsplanung

B158 in Ahrensfelde © H.-J. Stricker, MIL

Grundlage für die gemeinsame Entwicklungsplanung von Ahrensfelde und Werneuchen ist zunächst eine Bestandsaufnahme. Diese vom Land geförderte Bestandsaufnahme liegt jetzt vor und steht rechts unter "Anlage" als Download zur Verfügung.

Nun beginnt die eigentliche Planung. Die zwei benachbarten Gemeinden sind im vergangenen Jahr zur „Entwicklungsachse“ geworden. Der Landesentwicklungsplan gibt den Kommunen Ahrensfelde und Werneuchen mit der Festlegung eines „Gestaltungsraums Siedlung“ die Chance, ganz erheblich zu wachsen und damit von der Dynamik des Berliner Umlandes zu profitieren.

Viele Bürgerinnen und Bürger stimmt allerdings nachdenklich, dass die Voraussetzungen für eine solche Entwicklung heute noch fehlen. So verursacht die einspurige Bundesstraße 158 weiter dichten Verkehr in den Ortskernen. Die Triebwagen der Linie RB 25 fahren nur im Stundentakt. Und es gibt weitere ähnliche „Baustellen“ in vielen Themenbereichen.

Das Achsenentwicklungskonzept der beiden Nachbargemeinden soll nun die Weichen stellen, damit es beim Infrastrukturausbau vorangeht. Auch soll damit eine geordnete bauliche Entwicklung forciert werden, die das Vorhandene achtet und den Gemeinden hilft, Akzente im Sinne der eigenen Vorstellungen zu setzen.

Straßenbahnendstation in Ahrensfelde © H.-J. Stricker, MIL Zu dieser verantwortungsvollen Aufgabe gehört es, die Schrittfolge bei der Entwicklung von Wohn- und Gewerbestandorten zu bestimmen, aber auch die Freiräume zu schützen und zu verbessern. Nicht zuletzt erwarten die Gemeinden vom gemeinsamen Vorgehen, Infrastrukturprojekte und die dafür nötige Landesunterstützung besser begründen zu können.

Weiterführende Beiträge: