Brandenburger Nachhaltigkeitspreis verliehen

Preisträger Spreewald © A. Fink, MIL

Erstmals wurde dazu der Wettbewerb gemeinsam vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) und dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung (MIL) ausgelobt.

Ziel des Wettbewerbs war:

  • die Bedeutung regionaltypischer Baukultur und deren Erhalt durch behutsame und fachgerechte Sanierung zu fördern.
  • die enge Verflechtung von Baukultur und Kulturlandschaft in den Biosphärenreservaten sichtbarer zu machen und im Kontext des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ zu stärken.
  • die Baukultur mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt zu verknüpfen, indem die zahlreichen Möglichkeiten für den Artenschutz an Gebäuden und deren Umgebung einer breiteren Öffentlichkeit bekannt gemacht werden.

In den drei Biosphärenreservaten waren Bauherrinnen und Bauherren, Kirchengemeinden, Vereine, Dorfgemeinschaften, Bürgermeister und Ortsbeiräte aufgerufen, Projekte zu fünf Wettbewerbskategorien einzureichen: regionaltypische Bestandssanierung, Neubau im Kontext zur regionalen Baukultur, Bewahrung und Entwicklung des Ortsbildes, Garten- und Landschaftsgestaltung und Ideenskizzen, Projektideen. Das Ergebnis Anfang September dieses Jahres - es wurden siebenundsiebzig Wettbewerbsbeiträge abgegeben.

Preisträger Flusslandschaft Elbe © MIL Drei unabhängige, regionale Fachjurys bewerteten die eingereichten Beiträge und vergaben dreißig Nachhaltigkeitspreise bzw. –Anerkennungen, die bei den von den Biosphärenreservaten ausgerichteten Preisverleihungen übergeben wurden.

Mit den Wettbewerbsbeiträgen wurde die Vielfalt der Baukultur in den drei Brandenburger UNESCO Biosphärenreservaten aufgezeigt. Ihre regionaltypischen Siedlungen, Gehöften und Gebäuden, eingebettet in eine artenreiche Natur, sind wichtiger Bestandteil der Kulturlandschaften, die in ihrer Einzigartigkeit zu bewahren sind.

Die qualitätsvollen Ergebnisse des Wettbewerbs sind Ansporn zu bewusstem und nachhaltigem Handeln, sind Beförderer regionaler Identität und nicht zuletzt ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen Tourismus.

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