27.11.2019XPlanung für die kommunale Praxis

Staatssekretär Rainer Genilke bei Konferenz in Potsdam

XPlanung ist ein einheitlicher IT-Austauschstandard, der es den vielen Beteiligten an Bau- oder Planungsprozessen ermöglicht, in gleicher Art und Weise auf Planungsdaten zuzugreifen. Ob Bauämter, Planungsbüros oder auch Bauherren – XPlanung unterstützt den verlustfreien Austausch von Bauleitplänen, Raumordnungs- sowie Landschaftsplänen zwischen unterschiedlichen IT-Systemen sowie die intemetgestützte Bereitstellung von Plänen. Was heute bei Planungs- und Beteiligungsprozessen häufig noch an der Tagesordnung ist, soll damit bald Vergangenheit sein: Das manuelle und mehrfache Erfassen von Informationen durch unterschiedliche Akteure mit verschiedenen Computerprogrammen. Ziel der heute in Potsdam stattfindenden Konferenz ist es, über den rechtlichen Rahmen bei der Nutzung von XPlanung zu informieren und die Vorteile von XPlanung herauszustellen.

Rainer Genilke, Staatssekretär für Infrastruktur und Landesplanung: „Wir unterstützen die Kommunen und die Verwaltungen bei der Einführung und der Anwendung dieses Standards. So werden die Arbeitsprozesse hier schneller und transparenter. Gerade bei der Innenentwicklung erhoffen wir uns mit der XPlanung eine effizientere Bauleitplanung für die Kommunen im Land Brandenburg. Doch von der XPlanung profitieren auch diejenigen, die bauen wollen. Das ist Digitalisierung im besten Sinne. Der Austausch bei der Konferenz ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn hier kommen mit den Softwareunternehmen, „die Macher“ mit den Anwenderinnen und Anwendern in den Kommunen zusammen.“

Zentraler Punkt der Tagung ist der Rechtsrahmen für die Digitalisierung in der (Bauleit-)Planung. Die Kommunen im Land Brandenburg sind gemäß § 12 des Brandenburgischen e-Government-Gesetz, spätestens ab 2023, zur Anwendung des Standards verpflichtet. Um die Kommunen bei der Einführung zu unterstützen, wurden auf Bundes- und Landesebene Arbeitshilfen erarbeitet. Bei der Konferenz ist Gelegenheit mit den Verantwortlichen im Land und den Kommunen ins Gespräch zu kommen und sich über die praktische Anwendung digitaler Standards auszutauschen.

Mit der Bereitstellung und Nutzung einheitlicher digitaler Datengrundlagen wird das kommunale Flächenmanagement verbessert.

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