Ziele

Luftaufnahme von Werder © S. Krapp

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung begleitet und unterstützt die Städte bei der Wahrnehmung ihrer Selbstverwaltungsaufgaben im Bereich der Stadtentwicklung. Das geschieht mit dem Ziel einer Demographie berücksichtigenden, energieeffizienten und generationsgerechten Gestaltung der Städte. Brandenburg reiht sich damit in die Stadtentwicklungspolitik auf nationaler und europäischer Ebene ein, so wie sie z.B. in der „Leipzig Charta zur nachhaltigen europäischen Stadt“ formuliert und in der „Erklärung von Davos“ bekräftigt worden ist.

Stadtentwicklung betrifft viele Fachthemen, insbesondere die städtebauliche Entwicklung und Ordnung, das Wohnen und Arbeiten in der Stadt, die Ausstattung mit öffentlicher und privater Infrastruktur in einem breiten Spektrum, welches von Kindergärten bis zu Einzelhandelseinrichtungen reicht.

Das MIL hat sich zum Ziel gesetzt, über diese Fachthemen hinaus mit den Städten Querschnittsthemen zu verhandeln, etwa „Nachhaltigkeit“, „Barrierefreiheit“ oder „Chancengleichheit“ sowie „Partizipation“.

Stadtentwicklung heißt nicht nur „Neubau“ und „Erweiterung“. Die meisten Städte sehen ihre Perspektive auch bzw. überwiegend im Bestand. „Innenentwicklung“ und „Stadtumbau“ sind wichtige Aufgabenfelder, um vorhandene Qualitäten zu erhalten, neuen Anforderungen anzupassen oder so weiterzuentwickeln, dass der räumliche und der soziale Zusammenhalt in den Städten gewahrt bleibt.

Das MIL verfolgt folgende Kernziele im Bereich Stadtentwicklung:

  • Strategien für die Stadtentwicklung in wachsenden und schrumpfenden Kommunen anwenden,
  • den Stadtumbau fortsetzen und zukunftsfähig gestalten,
  • das Programm „Soziale Stadt“ ausbauen und verstetigen,
  • den energetischen Umbau in den Stadtquartieren etablieren,
  • die Stadt-Umland-Zusammenarbeit stärken,
  • die Qualität des Planens und Bauens verbessern.

Weiterführende Beiträge:

  • "Stadtentwicklung im ländlichen Raum" Programmstart

    Zilm-Platz in Ortrand © MIL

    Brandenburgs Landesregierung wird den ländlichen Raum mit einem neuen Förderprogramm unterstützen. Im Rahmen des Zukunftsinvestitionsfonds stehen dafür bereits im aktuellen Haushalt Fördermittel zur Verfügung. Das MIL will die Mittel gezielt für die kleineren Städte und ländlichen Hauptorte bereitstellen, die als „Anker im Raum“ Aufgaben der Grundversorgung übernehmen.

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Referat 22
Stadtentwicklung
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