24.10.2019Jesse bei Richtfest für SOS-Kinderdorf „Bonbonfabrik“

Pressemitteilung

Vor einem Jahr starteten die Ausbauarbeiten für das SOS-Kinderdorf „Bonbonfabrik“ in Wittenberge. Heute war Richtfest des Ausbauprojektes, dass vier Familien ein neues Zuhause bieten soll. Mit dabei war auch Baustaatssekretärin Ines Jesse. Dazu werden drei Altbauten in der Innenstadt ausgebaut, eine davon war früher eine Bonbon- und Zuckerwarenfabrik. In den denkmalgeschützten Gebäuden in der Bürgermeister-Jahnstraße / Ecke Schillerstraße entstehen vier Wohnbereiche, Gemeinschaftsräume und Büros.           

„Eines unserer wichtigsten Ziele in der Stadtentwicklung ist, leerstehende historische Gebäude mit neuem Leben zu füllen. Das gelingt hier in besonderer Weise. Denn mit der Instandsetzung der Altbauten ist gleichzeitig die Verbesserung der sozialen Verhältnisse verbunden. Wenn die Familien hier eingezogen sind, wird zugleich die Innenstadt lebendiger. Auch das ist uns wichtig,“ sagte Staatssekretärin Jesse.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben liegen bei etwa 4,6 Millionen Euro. Der Verein SOS Kinderdorf e.V. trägt 3,4 Millionen Euro, gefördert wird das Projekt mit 1,2 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Teilprogramm Stadtumbau „Sanierung-Sicherung-Erwerb“. Bereits im Programmjahr 2017 wurden 3,5 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel für die Sanierung und Sicherung mehrerer historischer Gebäude vorrangig im Jahnschulviertel bewilligt.  Darunter waren auch die Gebäude zur Ansiedlung des SOS-Kinderdorfs.

Jesse übereichte bei ihrem Besuch auch einen Zuwendungsbescheid in Höhe von knapp 377 Tsd. Euro Bundes- und Landesmittel. Damit wird die barrierefreie Sanierung einer historischen Villa unterstützt, die für die Kinder- und Jugendarbeit genutzt werden soll. Zurzeit steht dafür eine Baracke neben dem Gebäude zur Verfügung, die später abgerissen werden soll. Geplant ist auch die Villa brandschutztechnisch und energetisch auf den neusten Stand zu bringen. Träger für dieses Projekt ist das SOS Kinderdorf e.V.

Hintergrund:

Wittenberge hat seit 1991 etwa 65 Millionen Euro Fördermittel aus mehreren Programmen für die Stadtentwicklung erhalten. Für die Wohnraumförderung wurden bislang rund 34 Millionen Euro bewilligt. Bestandteil dieser Summen sind Mittel in Höhe von 13, 5 Millionen Euro, die der Stadt im Rahmen der 2015 geschlossenen Kooperationsvereinbarung mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung zugesagt wurden. Das Geld wird für die Sanierung innerstädtischer Wohngebäude und deren Umfeld, den Rückbau nicht mehr nachgefragter leerstehender Gebäude sowie zur Sicherung von Mietpreis- und Belegungsbindungen verwendet. Im Gegenzug intensivieren die Stadt und ihre Wohnungsunternehmen die Kooperation im Stadtumbau und der Wohnraumförderung.

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