Dritter Brandenburgischer Tag des nachhaltigen Planens und Bauens

Ministerin Schneider im Gespräch © MIL

Der Vormittag war nach der Begrüßung durch Bauministerin Kathrin Schneider ganz dem Thema Baukultur gewidmet. Gastredner des Festvortrages war Herr Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur.

Das Potenzial aus Sicht der Nachhaltigkeit und Baukultur liegt im Umgang mit dem Bestand. Statt neu zu bauen, plädierte Herr Nagel dafür, vielmehr die Möglichkeiten eines Umbaus im Bestand zu betrachten. Hierfür forderte er eine ganzheitliche Umbaukultur.

In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden unter Einbeziehung des Publikums die Inhalte des Gastvortrages aufgegriffen und vertieft. Es wurden weitere Themen diskutiert, wie z. B. die Möglichkeiten der Kammern, die Arbeit im Bestand zu unterstützen, Verkehrskonzepte, Möglichkeiten der finanziellen Förderung, Wiederverwendung von Baumaterial, Nutzen von Innovationen etc..

Podium © MIL In der Mittagspause hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, im Rahmen einer Plakatausstellung die Siegerprojekte des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus 2018 zu begutachten. Auch brandenburgische Projekte hatten sich am Wettbewerb beteiligt. Die Mensa Waldcampus der HNE Eberswalde bekam eine lobende Erwähnung.

Am Nachmittag wurde in den sehr gut besuchten Praxisforen ein breites fachliches Spektrum angeboten. Engagiert diskutiert wurden:

  • die Nachhaltigkeit in der Bauleitplanung,
  • die energetische Sanierung des Sudhauses von 1976 auf dem Gelände der „Alten Brauerei“ – von der Planung bis zur Ausführung,
  • der erste moosbasierte Fassadenfilter zur Verbesserung der Luftqualität und
  • biobasierte Möglichkeiten zum Beschichten von Oberflächen in Innenräumen und innovative Brandschutzmittel von Holzbauprodukten. 

Die Vorträge der Referenten können Sie rechts unter „Anlagen“ noch einmal nachvollziehen.