Die Altersgrenze für Prüfingenieure und Prüfsachverständige wurde auf 70 Jahre angehoben

Planungsunterlagen mit Vermerk "geprüft" © MIL

Mit der Veröffentlichung der Artikelverordnung zur Änderung der Bautechnischen Prüfungsverordnung und der Prüfsachverständigenverordnung am 22. August 2019 (GVBl II Nr. 59) hebt das Land Brandenburg die Altersgrenze für die Tätigkeit von Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure und Prüfsachverständige von bisher 68 auf 70 Jahre an.

In Anbetracht der älter werdenden Gesellschaft unter Beibehaltung körperlicher und geistiger Belastbarkeit sowie dem mangelnden Nachwuchs an Prüfingenieurinnen, Prüfingenieuren und Prüfsachverständigen haben sich die zuständigen Gremien der Bauministerkonferenz für die Heraufsetzung der Altersgrenze auf das 70. Lebensjahr ausgesprochen. Dies wurde im Land Brandenburg nun vollzogen.

Auf eine Altersgrenze für ehrenamtlich tätige Mitglieder des Prüfungsausschusses für die Anerkennung von Prüfsachverständigen wurde vollständig verzichtet, da die Berufung ohnehin nur befristet erfolgt. 

Prüfingenieurinnen und Prüfingenieure, bzw. Prüfsachverständige im Land Brandenburg, deren Anerkennung wegen Erreichen des 68. Lebensjahres bereits erloschen ist, die aber das 70. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können bei ihrer Anerkennungsbehörde aufgrund der geänderten Rechtslage die Verlängerung der Anerkennung erhalten.