21.08.2019Genaue Angaben zum Unfallort: Pilotprojekt am Autobahndreieck Barnim startet

Pressemitteilung

Unfallstellen im Bereich des Autobahndreiecks Barnim A 10 / A 11 können zukünftig zuverlässiger von Polizei und Rettungskräften erreicht werden als bisher. Ermöglicht wird dies durch 128 Schilder, die entlang der Fahrbahnen, Rampen und Tangenten des Dreiecks im Auftrag des Landesbetriebs Straßenwesen montiert worden sind. Autofahrerinnen und Autofahrer, die einen Notfall melden wollen, können die Angaben auf dem Schild an die Einsatzzentralen melden. Polizei, Feuerwehr und medizinische Rettungsdienste können den Standort genau identifizieren.

„Ich danke allen vor allem der Freiwilligen Feuerwehr Panketal, die sich für dieses Projekt stark gemacht hat. In der Notfallrettung kommt es auf jede Minute an. Präzise Ortsangaben zu machen, ist bei Unfällen sehr wichtig. Aber gerade an Autobahnkreuzen fehlt es an Markierungen oder Landmarken die Orientierung bieten. Mit dem Modellversuch prüfen wir, ob das neue Beschilderungssystem tauglich ist. Wenn es sich bewährt könnten auch andere Autobahndreiecke und -kreuze damit ausgestattet werden“, sagte Verkehrsministerin Kathrin Schneider.

Die Idee, Ortsangaben im Bereich des Autobahndreiecks zu erleichtern, kam von der Freiwilligen Feuerwehr Panketal. Der ursprüngliche Vorschlag, Schutzplanken mit unterschiedlichen Farben zu markieren, konnte nicht umgesetzt werden. Stattdessen wurden Tafeln angefertigt, die bereits an Autobahnen in Hamburg verwendet werden.

Die Tafel auf den Hauptfahrbahnen bezeichnen die jeweilige Autobahn (A 10 oder A 11), die Himmelsrichtung in international verständlicher Kurzform N, S, W und E (North/Nord, South/Süd, West, East/Ost) sowie den Streckenkilometer, an dem sich das Schild befindet. Beispiel: (10 / W / 1,2)

Die Tafeln an den sogenannten Ästen (Zufahrtsrampen und Tangenten des Dreiecks) bezeichnen die jeweilige Autobahn, die 1 als Nummer des Knotenpunkts Barnim im Autobahnsystem und die Nummer des Astes. Beispiel: (10 / 1/ Ast 9) Die Schilder sind in enger Abfolge montiert worden und gut erkennbar. Die Angaben sollten der Einsatzzentrale vorgelesen werden. Eine Standortbestimmung ist dann leicht möglich. Das Projekt kostet etwa 65.000 Euro und wird vom Bund finanziert.

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