Planungswettbewerb für LAGA 2022 in Beelitz entschieden

Siegerentwurf © RMP Stephan Lenzen

Auf Grundlage des von der Stadt Beelitz erarbeiteten Konzeptes für die LAGA 2022 soll ein neuer Park für die Bewohner, Besucher und Touristen der Stadt Beelitz geschaffen werden. Er soll sich gleichermaßen zu einem attraktiven Ort für Freizeit und Erholung entwickeln. Bestandteil dieses Parks ist das zukünftige „Festspielareal“, das sich südlich der Nieplitz befindet. 

Für dieses Festspielareal führte die Stadt Beelitz einen Planungswettbewerb durch. Der Wettbewerb wurde als offener freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb für Landschaftsarchitekten oder für Arbeitsgemeinschaften aus federführenden Landschaftsarchitekten mit Architekten und bauvorlageberechtigten Ingenieuren durchgeführt.

Die siebenköpfige Jury bestehend aus Matthias Franke, Landschaftsarchitekt, Berlin; Axel Klapka (Landschaftsarchitekt; Berlin), Isabell Mayer (Stadtplanerin; Cottbus), Bernhard Knuth (Beelitzer Bürgermeister), Michael Steinland (Koordinator LAGA Beelitz), Gerd Ohligschläger (Bauleitplanung und Stadtentwicklung Stadt Beelitz) unter Vorsitz von Barbara Hutter (Landschaftsarchitektin, Berlin) verlieh einstimmig folgende Preise:

  1. Preis: RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten (Bonn,
    Hamburg, Köln Mannheim, Berlin)
  2. Preis: mesh landschaftsarchitekten PartG mbB (Hannover)
  3. Preis: QUERFELD EINS Landschaft | Städtebau | Architektur
    PartGmbB (Dresden)

Siegerentwurf © RMP Stephan Lenzen Das Gebiet der Landesgartenschau ist das seit Mitte der 90er-Jahre stillgelegte Klärwerk. So soll nach Entwurf des Preisträgers die zentrale Zuschauertribüne mit 550 Sitzplätzen am südöstlichen Rand des Geländes des errichtet werden. Sie soll aus einem Erdhügel mit Betonsitzstufen bestehen. Der Klärturm und ein Absetzbecken sollen erhalten bleiben. 

Derzeit ist der zwölf Meter hohe Betonturm von einem Erdwall umgeben. Zur Gartenschau soll der Wall um den Turm abgetragen und über eine spiralförmige Rampe dann den Besuchern zugänglich gemacht werden. Das Becken im Turm soll als Ausstellungsbereich für Wasserpflanzen und Amphibien hergerichtet werden.

Für die Fläche südlich der Nieplitz sind geschwungenen Wege vorgesehen, die sie in drei Bereiche unterteilt, heißt es im Entwurf: Es wird einen Bereich mit Grünflächen und wechselnden Bepflanzungen, den Bereich rund um die Bühne und einen Grüngürtel direkt an der Nieplitz geben.

Die Betreuung des Wettbewerbs hat das Büro DOMBERT Rechtsanwälte aus Potsdam in Zusammenarbeit mit Kuula Landschaftsarchitekten (Berlin) durchgeführt.

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