19.08.2019Neuer Schulhof in Schwedt / Oder eingeweiht

Pressemitteilung

Die Schülerinnen und Schüler der Astrid-Lindgren-Grundschule in Schwedt/Oder haben heute mit ihren Lehrerinnen den neuen Schulhof eingeweiht. Mit dabei waren Bauministerin Kathrin Schneider und der Bürgermeister der Stadt Schwedt/ Oder, Jürgen Polzehl. Auf dem bisherigen Schulhof ist geplant, einen Anbau zu errichten und zugleich das bestehende Schulgebäude barrierefrei umzubauen. Die Räume sollen außerdem neu strukturiert werden.

Das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung fördert die Einrichtung des neuen Schulhofs und den geplanten Um- und Anbau mit rund 5 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Fördergelder wurden im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs ausgereicht. Die Stadt Schwedt hat dafür mit der Stadt Angermünde und dem Amt Gartz die Kooperation „Gemeinsam leben-nachhaltig gestalten“ gebildet.

„Gute Bildung steht weiter ganz oben auf der Prioritätenliste. Dafür brauchen wir moderne und gut ausgestattete Schulgebäude, in denen allen Kindern gute Lernmöglichkeiten geboten werden. Schwedt arbeitet hier sehr erfolgreich mit Angermünde und dem Amt Gartz im Stadt-Umland-Wettbewerb zusammen. Alle Kooperationspartner setzen Bildungsprojekte um und investieren damit in die Zukunft. In Schwedt ist es der Um- und Ausbau der Astrid- Lindgren-Grundschule. Davon profitieren Schülerinnen und Schüler der gesamten Region“, sagte Schneider.

Mit dem Anbau steht der Schule eine zusätzliche Nutzfläche von etwa 1080 m² zur Verfügung. In dem Gebäude wird auch der neue zentrale Aufzug eingebaut, der es den Kindern mit Einschränkungen erlaubt, die oberen Geschosse zu erreichen. Das Gebäude wird zudem mit einer Mensa, einer Küche, einer Lehrküche und Computer-Arbeitsplätzen ausgestattet.

Die Gesamtkosten für den neuen Schulhof und für den An- und Umbau liegen bei knapp 6,3 Millionen Euro, der Zuschuss aus dem EFRE beträgt  5 Millionen Euro, aus dem Bund-Länderprogramm Stadtumbau (STUB) werden 557.000 Euro bereitgestellt, die Stadt ist mit 713.000 Euro beteiligt.

In Angermünde wird ein bislang leerstehendes historisches Schulgebäude in der Innenstadt unter Beachtung des Denkmalschutzes so barrierefrei wie möglich umgebaut. Die Freie Schule Angermünde will das Gebäude wieder für den Schulbetrieb nutzen. Derzeit lernen dort etwa 120 Kinder. Die Schule ist eine anerkannte inklusive Bildungseinrichtung. Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei etwa 3,1 Millionen Euro, die Förderung im Rahmen des Stadt Umland Wettbewerbs liegt bei mehr als 2,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

In Gartz wird im kommenden Jahr mit der Sanierung der Grundschule begonnen. Das Vorhaben wird im Rahmen des Stadt-Umland-Wettbewerbs mit 3,4 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die ländliche Entwicklung (ELER) unterstützt. Das Ministerium für Inneres und Kommunales stellt 926.000 Euro aus dem kommunalen Ausgleichsfonds zur Verfügung. Das Amt trägt 92.000 Euro der Sanierungskosten.  

Am Stadt-Umland-Wettbewerb haben sich Ober- oder Mittelzentren im Land Brandenburg beteiligt, die mit einer oder mehreren Kommunen in ihrem jeweiligen Verflechtungsbereich eine Kooperation gebildet hatten. Städte und die sie umgebenden Gemeinden haben Kooperationsprojekte für die Themenfelder Infrastruktur und Umwelt, Energie und Mobilität sowie Wirtschaft und Tourismus entwickelt. Die Vorhaben müssen den Anforderungen der drei Europäischen Fonds für regionale, soziale und ländliche Entwicklung (EFRE, ESF und ELER) entsprechen und werden von den Kooperationspartnern kofinanziert.

Weitere Projekte in Schwedt / Oder, die mit Mitteln aus den Bund-Länderprogrammen der Stadtentwicklung gefördert werden:

Für die Aufwertung des Stadtzentrums, der innenstadtnahen Wohnquartiere und die Verbesserung der sozialen Infrastruktur, werden weitere Baumaßnahmen am Sportanlagenkomplex Heinrichslust gefördert. Das Kunstrasen-Großspielfeld ist bereits fertiggestellt, der nächste Schritt ist die Einrichtung eines Naturrasen-Großspielfeldes und einer Stellplatzanlage. Dafür wird die Stadt mit 800.000 Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Programm „Stadtumbau – Aufwertung“ unterstützt. Der kommunale Eigenanteil liegt bei 400.000 Euro.

Neben der Aufwertung des Stadtzentrums und der innenstadtnahen Wohnquartiere, wird auch der Rückbau von nicht mehr benötigten Wohngebäuden gefördert. Aus dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau-Rückbau“ werden dafür 970.000 Euro zur Verfügung gestellt. Ein weiteres Projekt ist der Rückbau städtischer Infrastruktur an der Oberen Talsandterrasse. Mit dem Abbruch soll der flächenhafte Rückbau nördlich der Friedrich-Engels-Str. fortgesetzt werden. Aus dem Bund-Länderprogramm „Stadtumbau – Städtische Infrastruktur“ stehen dafür 100.000 Euro zur Verfügung.

Der Park „Monplaisir“ ist als Gartendenkmal eine Parkanlage aus der Zeit des Barock. Die Stadt will diesen historischen Bezug wiederherstellen. Der Park mit seinen Eingangsbereichen und der dazugehörenden Umgebung soll zu einem Innenstadtnahen Natur- und Erholungsraum entwickelt werden. Dazu wird ein Konzept erstellt, das mit 20.000 Euro aus Bundes- und Landesmittel aus dem Programm „Stadtgrün“ gefördert wird. Die Stadt ist mit 10.000 Euro beteiligt.

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